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24.02.2014

23:52 Uhr

Telekommunikation

EU-Abstimmung über Roaming-Gebühren verschoben

Im Kampf gegen horrende Gebühren für Telefonie im EU-Ausland wird eine Pause eingelegt. Ein neues Abstimmungsdatum soll bald bekannt gegeben werden. Doch dann warten weitere Hürden für das Gesetz.

Ab 2015 soll Schluss sein mit Extra-Gebühren für das Telefonieren im EU-Ausland. dpa

Ab 2015 soll Schluss sein mit Extra-Gebühren für das Telefonieren im EU-Ausland.

BrüsselFachpolitiker des EU-Parlamentes haben eine Abstimmung über den Wegfall von Roaming-Gebühren im Ausland verschoben. Ein neues Datum für das Votum wird in den kommenden Tagen festgelegt. Wie aus Parlamentskreisen am Montag verlautete, wurde der Termin im Industrieausschuss aus formellen Gründen verschoben.

Nach Vorschlägen des Gremiums soll es Mobilfunkbetreibern in der Gemeinschaft von 2015 an verboten werden, Roaming-Gebühren zu verlangen, wenn Kunden anderer Mitgliedstaaten in ihren Netzen telefonieren oder SMS-Botschaften verschicken.

Das wäre ein Schlag für die europäischen Telekombranche, die mit sinkenden Umsätzen kämpft.

Allerdings ist dafür nicht nur die Zustimmung im Fachausschuss, sondern im gesamten Parlament nötig. Außerdem müssen die 28 Mitgliedstaaten die Vorschläge billigen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

25.02.2014, 08:16 Uhr

So ist es eben, wenn man zuwenig Geld in Korruption - oder politische korrekt:Lobbyarbeit - steckt. Dann sinken die Gewinne.
Also immer schön an die Regierenden zahlen, dann klappt das auch mit der Gewinnen der Millionäre und Milliardäre!

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