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23.03.2017

07:13 Uhr

Terror in London

Der Ablauf ist bekannt – die Hintergründe nicht

Beim Anschlag im Herzen Londons hat ein Angreifer mindestens vier Menschen getötet und rund 40 weitere verletzt. Noch sind viele Hintergründe unklar. Eine Übersicht über Fakten und offene Fragen.

Ermittlungen nach London-Anschlag

Sieben Festnahmen und mehrere Razzien

Ermittlungen nach London-Anschlag: Sieben Festnahmen und mehrere Razzien

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Am Mittwochmorgen ist bekannt:

Der Täter: Scotland Yard geht von einem Einzeltäter aus, der „vom internationalen Terrorismus inspiriert wurde“. Die Polizei meint nach Angaben eines Sprechers zu wissen, wer der Angreifer war, machte aber bislang keine Angaben zur Identität. Für den Anschlag benutzte er ein Auto, bewaffnet war er laut Scotland Yard mit „zwei langen Messern“.

Die Tat: Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Terrorverdachts auf. Nach Angaben der Polizei raste der Täter mit einem Auto in Passanten auf der Westminster-Brücke. Er sprang aus dem Wagen, nachdem er mit dem grauen Hyundai i40 in den Zaun des Parlamentsgebäudes gekracht war, drang auf das Gelände des Parlaments vor und stach einen unbewaffneten Polizisten nieder. Anschließend wurde er von einem anderen Beamten erschossen.

Die Opfer: Es gab mindestens fünf Tote, darunter ist der Attentäter. Die Todesopfer sind drei Passanten sowie der niedergestochene Polizist - ein 48-jähriger Beamter, laut Scotland Yard „Ehemann und Vater“. Rund 40 Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt, einige trugen „katastrophale Verletzungen“ davon. Die Verletzten, darunter auch Schüler, seien „verschiedener Nationalität“. Nach offiziellen Angaben sind mindestens drei französische Schüler unter den Verletzten und zwei rumänische Staatsbürger. Unter den Schwerverletzten sind auch zwei Polizisten.

+++ Anschlag in Großbritannien +++: Polizei identifiziert London-Attentäter als 52-jährigen Briten

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Polizei identifiziert London-Attentäter als 52-jährigen Briten

Fünf Tote und rund 40 Verletzte – so lautet die Bilanz der Polizei nach dem Anschlag in London. Inzwischen wissen die Behörden auch mehr über den Täter. Der IS reklamiert die Tat für sich. Die Ereignisse im Newsblog.

Einige Fragen, die von Ermittlern noch geklärt werden müssen:

Hintergrund der Tat: Der Angriff wird von der Polizei als Terrorattacke behandelt. Nach Einschätzung des Terrorismusforschers Peter Neumann deutet alles auf einen islamistischen Hintergrund hin. Die Polizei spricht aber bislang nur davon, dass der Täter vom „internationalen Terrorismus inspiriert wurde“.

Identität des Täters: Die Polizei hat bisher keinen Namen genannt, auch wenn sie nach Angaben eines Sprechers zu wissen meint, wer der Täter ist. Auch zur Nationalität des Attentäters machte sie bislang keine Angaben. Fraglich ist, ob der Mann den Behörden bereits einschlägig bekannt war.

Mögliche Mittäter: Scotland Yard vermutet, dass es sich um einen Einzeltäter gehandelt hat, schließt aber Mitwisser oder Mittäter nicht aus. Im Fokus der Ermittlungen stehen laut dem Sprecher „Motivation, Vorbereitungen und seine Komplizen“.

Verbindung: Ob der Attentäter eine Verbindung zu internationalen Terrororganisationen wie den Islamischer Staat (IS) hatte, ist völlig offen. „War er nur inspiriert oder gab es eine engere Verbindung?“, fragt Experte Neumann. Hierüber könne nur ein „Statement“ des IS Auskunft geben oder ein „Video“ - falls ein solches im Internet auftaucht.

Herkunft der Opfer: Bislang ist nicht klar, ob auch Deutsche unter den Opfern sind. Auch über die Nationalität aller Verletzten hat die Polizei noch keine genauen Angaben gemacht. Es heißt lediglich, die Verletzten seien „verschiedener Nationalität“.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Eric Boule

23.03.2017, 16:05 Uhr

Obama,Merkel,Hollande+Cameron haben den Terror ermoeglicht. Nato hat mit Einsatz v Terroristen experimentiert um ihre Ziele zu erreichen in Syrien,Lybien+Irak.Jetzt richtet sich der Terror gegen Europa.EU-NatoMinister haben dies jahrenlang in NatoKreisen besprochen,gebilligt+ausgefuehrt.StellvertreterKriege nennt man das,man kauft sich Soeldner von jeglicher Herkunft,Haupsache die Aufgabe wird erledigt,Opfer sind unwichtig.Eine klare Verletzung v internationalem Recht,Art 2 Ziffer 4 UN Charta.Jetzt sieht man das Resultat.Gerade durch Krieg mit Terroristen gegen Assad,die groesste Armee die Terroristen bekaempft,ist die Situation in Syrien so eskaliert,haben ISIS Terroristen sich etablieren koennen+kommen Fluechtlinge nach Europa.Krieg gegen Assad zieht das Konflikt in die Laenge+vernichtet die einzigste Moeglichkeit Terroristen zu vernichten bevor sie in Europa zuschlagen.Der ICC koennte seinen angekrazten Ruf verbessern+Obama,Merkel,Hollande,Cameron jetzt anklagen

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