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28.04.2012

09:54 Uhr

Terrorexperten

Al-Kaida ohne Bin Laden deutlich geschwächt

Ein Jahr nach der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden ist das Terrornetzwerks nach Einschätzung von US-Vertretern deutlich geschwächt. Al-Kaida könne 9/11 kaum wiederholen, gebannt sei die Terrorgefahr aber nicht.

So sollen Obama und seine engsten Mitarbeiter die Tötung bin Ladens verfolgt haben. AFP

So sollen Obama und seine engsten Mitarbeiter die Tötung bin Ladens verfolgt haben.

WashingtonZum Jahrestag der Tötung von Osama bin Laden äußerte sich ein Anti-Terror-Experte am Freitag in Washington zur Al-Kaida. Es sei kaum vorzustellen, dass das Terrornetzwerk die Ressourcen, das Training und das Geld habe, um noch einmal Anschläge vom Ausmaß des 11. September zu verüben. Dennoch sei es „zu früh, um den Sieg zu erklären“, warnte der Spezialist. Die Bewegung gebe es weiterhin, die Ideologie des weltweiten Dschihad überlebe ebenso wie Bin Ladens Philosophie.

Eine Gefahr für den Westen stellten weiter die mit der Al-Kaida verbundenen Terrorgruppen auf der arabischen Halbinsel und in Afrika dar. So wachse die Al-Kaida-Gruppierung im Jemen weiter und kontrolliere immer mehr Gebiete, so der Vertreter der US-Terrorabwehr. Der Al-Kaida-Zweig im Jemen habe mit „weit verbreiteter und effizienter Propaganda“ an Stärke gewonnen.

Der neue Führer der Al-Kaida, Ajman al Sawahri, wolle zwar immer noch die USA treffen, aber die Gefahr von aufwendigen und koordinierten Anschlägen sei doch stark zurückgegangen, hieß es. Die Al-Kaida-Ableger im Jemen, in Somalia, im Irak und in Nordafrika hätten al Sawahri zwar die Treue geschworen, der neue Führer „genießt aber nicht die gleiche Hochachtung wie bin Laden“, sagte Robert Cardillo vom Büro des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste der USA. Al Sawahri gelte eher als Manager denn als charismatischer Führer.

Auch der Vize-Leiter des Büros des Nationalen Geheimdienstdirektors (DNI), Robert Cardillo, sagte, die Dezentralisierung Al-Kaidas bedeute, dass in Zukunft die meisten Terrorattacken von regionalen Ablegern verübt würden. Er bekräftigte Geheimdiensterkenntnisse, wonach im kommenden Jahr nicht mit einem Anschlag chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen Waffen in den USA zu rechnen ist.

Zwar hat sich den Aussagen zufolge die Gefahr eines Anschlags mit einer extrem hohen Opferzahl verringert, dafür stellen aber Einzelkämpfer wie der Serienattentäter Mohamed Merah in Toulouse eine große Bedrohung dar. Solche Leute, die alleine handelten, sich mit Waffen versorgten, hauptsächlich ihren eigenen Zeitplan und ihre eigenen Ziele hätten, seien die „schwierigsten Ziele“ für die Geheimdienste, sagte der Anti-Terror-Spezialist.

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

28.04.2012, 13:18 Uhr

Dieser Beitrag
gaukelt uns eine Sicherheit vor,die es so nicht geben kann !
Gerade in Deutschland haben wir große Sicherheitslücken, auf der Englischen Insel wird beinahe jede Bushaltestellen visuell überwacht , jede dunkle Nebenstraße in großen Städten wird zumindest von Polizeistreifen regelmäßig durchfahren .
In Deutschland misst man viel lieber die Geschwindigkeiten auf Autobahnen und Bundesstraßen , Fahrradfahrer werden natürlich auch gern kontrolliert , die wirklichen gefahren erkennt man in Deutschland bewusst lieber zu spät !

Liberty

28.04.2012, 13:41 Uhr

Shalom i Spiritus Sancti Vatikan,God Bless Barack Obama!!!
"Israel,Vatikan,USA haltet mir das Verleumderische Hakenkreuz-Al-Qaida-Sympathisanten-Dreckdeutsch vom Hals".
Vom Staats-üblichen Schizoid,Schwul,Lug-Betrugs-Antonym betroffen und mit Viren,Poison-Gas attackiert:Ehre gebührt Denen welche Staatliche Verfolgung gnadenlos bekämpfen,wo immer sie auch Stattfindet.Yes,We Can.Never Forget.Never Forgive!!!

Account gelöscht!

28.04.2012, 14:44 Uhr

Bin Laden ist seit 10 Jahren tot und der "Internationale Terrorismus" existiert nicht und aht nie existiert. Es ist übelkeiterregend, wie das Handelsblatt uns immer wieder die Hucke vollseiert. Man sollte eher gar nicht über Dinge schreiben, die eine offene Lüge sind, anstatt sich meinungsmachend an dem Dreck zu beteiligen.

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