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06.08.2013

11:35 Uhr

Terrorgefahr im Jemen

USA ziehen Mitarbeiter aus Botschaft ab

Kritische Sicherheitslage: Wegen hoher Terrorgefahr ziehen die USA alle Mitarbeiter aus ihrer Botschaft im Jemen ab. Auch die deutsche Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa bleibt bis auf weiteres geschlossen.

Aus Sorge vor einem Terroranschlag lässt die USA 19 US-Botschaften und Konsulate in dieser Woche schließen. dpa

Aus Sorge vor einem Terroranschlag lässt die USA 19 US-Botschaften und Konsulate in dieser Woche schließen.

Berlin/ SanaaWegen Terrorgefahr ziehen die USA alle Mitarbeiter bis auf eine Notbesetzung aus ihrer Botschaft im Jemen ab. Das teilte das US-Außenministerium am Dienstag in Washington mit. Das Risiko möglicher Terrorangriffe bestehe fort. Zudem forderte das Ministerium alle US-Bürger im Jemen auf, das Land zu verlassen. Die Gefahrenlage im Land sei „extrem hoch“.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur AP erfahren, dass hinter der Terrorwarnung der USA und der Schließung von 19 diplomatischen Vertretungen abgefangene Informationen aus einem Telefonat zwischen Al-Kaida-Chef Ajman al Sawahri und dem Leiter seiner Organisation im Jemen stehen. Auch die deutsche Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa bleibt wegen Terrorgefahr bis auf weiteres geschlossen. Das habe Außenminister Guido Westerwelle (FDP) verfügt, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Dienstag in Berlin.

Die Schließung der Botschaften und Konsulate in der islamischen Welt und Afrika soll mindestens bis Samstag andauern.

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