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23.07.2015

08:04 Uhr

Terrorismus

FBI-Chef warnt vor IS-Gefahr in den USA

Der IS wird zu einer immer größeren Gefahr für die USA, so FBI-Chef James Comey. Mithilfe von Social-Media-Kampagnen gewinnt die Terrormiliz neue Anhänger in den USA. Das FBI hat bereits erste Personen festgenommen.

Der FBI-Chef warnt vor Terroraktivitäten des IS in den USA. Reuters

James Comey

Der FBI-Chef warnt vor Terroraktivitäten des IS in den USA.

AspenDie Terrormiliz Islamischer Staat wird beim FBI mittlerweile als größere Bedrohung für die USA als das Terrornetzwerk Al-Kaida angesehen. Die Bemühungen der Gruppe, junge Amerikaner dazu zu verleiten, in ihrem eigenen Land Terroranschläge zu verüben, sei besorgniserregender als eine im Ausland geplante Attacke von Al-Kaida, sagte FBI-Direktor James Comey auf einem Sicherheitsforum in der Stadt Aspen im US-Staat Colorado.

Eine zwölf Monate lange Social-Media-Kampagne des IS zur Radikalisierung anfälliger Amerikaner und Europäer habe Früchte getragen, sagte Comey. Das FBI habe in den vergangenen acht Wochen eine Reihe von Personen festgenommen, die radikalisiert worden seien. Eine genaue Zahl nannte der FBI-Chef nicht. Hunderte Ermittlungen liefen derzeit, so Comey. Es sei aber zu früh, den Attentäter von Chattanooga, Muhammad Abdulazeez, mit den Radikalisierungspraktiken des IS in Verbindung zu bringen.

Twitter-Konten, die dem IS nahestehen, haben weltweit mehr als 21.000 englischsprachige Follower. Tausende davon sind US-Bürger. Dutzende Amerikaner sind zudem laut Behördenangaben aus den USA nach Syrien und in den Irak gereist, wo die Terrormiliz ein Kalifat ausgerufen hat.

Von

ap

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