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09.01.2009

10:21 Uhr

Terrorismus

Zwei El-Kaida-Anführer in Pakistan getötet

Bei einer Operation des US-Geheimdienstes CIA sind im Norden Pakistans zwei langgesuchte El-Kaida-Terroristen getötet worden. Einer der Männer soll hinter dem Autobombenanschlag auf das Marriott-Hotel in Islamabad im September 2008 gesteckt haben. Dabei starben mindestens 50 Menschen.

Der pakistanische El-Kaida-Chef Osama Al-Kini wurde bei einem US-Angriff getötet. Foto: rtr Reuters

Der pakistanische El-Kaida-Chef Osama Al-Kini wurde bei einem US-Angriff getötet. Foto: rtr

Die beiden Männer seien durch eine Rakete getötet worden, die von einer unbemannten Drohne abgefeuert wurde, berichtet die „Washington Post“. Der eine Terrorist sei kenianischer Staatsbürger gewesen. Er sei unter dem Namen Osama Al-Kini Operationschef der El-Kaida in Pakistan gewesen, der andere sei sein Komplize Scheich Ahmed Salim Swedan.

Beide Männer wurden mit einer Reihe von Selbstmordanschlägen in Pakistan in den vergangenen Monaten in Verbindung gebracht. Sie hätten auch auf der Liste der Bundespolizei FBI der Meistgesuchten wegen ihrer Verbindungen zu den Bombenanschlägen auf US-Botschaften in Ostafrika im Jahr 1998 gestanden. In der kenianischen Hauptstadt Nairobi und in Daressalam in Tansania starben damals mehr als 200 Menschen.

Die CIA wollte sich zu der Operation nicht äußern. Ein Beamter der US-Terrorabwehr bestätigte den Tod der Beiden. Als sie starben, hätten sie neue Anschläge vorbereitet.

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