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28.02.2015

16:01 Uhr

Terrormiliz Islamischer Staat

IS tötet 2000 Gefangene in Syrien

Der IS hat in den vergangenen acht Monaten fast 2000 Gefangene getötet: In Syrien sollen mehr als 1200 von ihnen Zivilisten gewesen sein. Angaben von Menschenrechtlern zufolge geht das Töten unvermindert weiter.

Ein IS-Propagandavideo zeigt Kämpfer der Terror-Miliz. dpa

Islamischer Staat

Ein IS-Propagandavideo zeigt Kämpfer der Terror-Miliz.

DamaskusDie Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat in den vergangenen acht Monaten in Syrien fast 2000 Gefangene getötet. Mehr als 1200 von ihnen seien Zivilisten gewesen, darunter auch sechs Kinder, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag. Die Extremisten hätten ihre Opfer erschossen, gesteinigt, geköpft oder aus großer Höhe hinuntergestoßen.

Mehr als 930 der Toten hätten zum Stamm der Schaitat aus der Region um die Stadt Dair as-Saur im Osten Syriens gehört. Insgesamt brachte der IS demnach 1969 Gefangene um, seitdem die Terrormiliz am 28. Juni 2014 in Syrien und Irak ein „Islamisches Kalifat“ ausgerufen hat.

Den Opfern sei unter anderem Gotteslästerei, Zusammenarbeit mit dem syrischen Regime oder Spionage für die „Koalition der Kreuzfahrer“ - also den internationalen Einsatz gegen den IS - vorgeworfen worden, so die Menschenrechtler.

Der IS kontrollierte im Norden und Osten Syriens große Gebiete. Dort hat er einen Terrorherrschaft errichtet. Er stützt sich dabei auf eine radikale Interpretation des islamischen Rechts, der Scharia.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr otto r. kristek

02.03.2015, 09:50 Uhr

liebe schreiberlinge es ist sicherlich für die verkaufquote einer zeitung gut solche bilder wie die da oben abzudrucken, aber das führt zu zu weiterem fra­ter­ni­sie­ren derer die hier zwar gebohren sind, aber das was deren altforderen hier gesucht und vielleicht gefunden haben, nicht ausreicht.gebt dehnen arbeit

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