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07.11.2011

19:12 Uhr

Terrororganisation

105 Jahre Haft für ehemaligen ETA-Führer

Ein ehemaliger ETA-Führer ist wegen der Tötung eines Politikers und dessen Leibwächters zu einer Gefängnisstrafe von 105 Jahren verurteilt worden. Im Jahr 2000 soll er den Mordanschlag in Auftrag gegeben haben.

Francisco Javier Garcia Gaztelu wurde schuldig gesprochen. Reuters

Francisco Javier Garcia Gaztelu wurde schuldig gesprochen.

MadridEin ehemaliger Führer der baskischen Terrororganisation ETA ist wegen der Tötung eines Politikers und dessen Leibwächters zu einer Gefängnisstrafe von 105 Jahren verurteilt worden. Ein Gericht in Madrid sprach Francisco Javier Garcia Gaztelu am Montag schuldig, einen Mordanschlag auf den sozialistischen Politiker Fernando Buesa im Jahr 2000 in Auftrag gegeben zu haben. Buesa und sein Leibwächter waren bei einer Autobombenexplosion in der baskischen Hauptstadt Vitoria getötet worden. Die Verurteilung vom Montag war die erste eines ETA-Mitglieds, seitdem die Gruppe am 20. Oktober ihren bewaffneten Kampf nach 43 Jahren für beendet erklärte.

Von

dapd

Kommentare (1)

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Kea

07.11.2011, 22:34 Uhr

Stellen Sie sich einmal vor, alle, die Morde in Auftrag geben, würden 105 Jahre Haft ausfassen, was da in der US- sowie der europäischen Politik los wäre - die Burscherl und Mäderl gingen fast alle in den Knast. Aber nein, bei uns heißt das ja nicht Mord, sondern Unterstützung der UNO, Hilfseinsatz in Afghanistan oder wie auch immer wir das nennen - nur das Erschießen im Auftrag von unseren eigenen Regierungen ist kein Mord, es wird auch noch gefordert!

Auch ich meine: Es ist kein Mord - es ist Massenmord!

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