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15.01.2007

12:59 Uhr

Todesstrafe

Barroso kritisiert Hinrichtung der Saddam-Getreuen

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hat die Hinrichtung zweier Gefolgsleute des irakischen Ex-Präsidenten Saddam Hussein scharf kritisiert.

HB ROM. „Wir sind der Ansicht, dass ein Mensch nicht das Recht hat, das Leben eines anderen Menschen zu beenden“, sagte Barroso am Montag nach der Vollstreckung des Todesurteils gegen einen Halbbruder Saddams, Barsan Ibrahim al-Tikriti, und den ehemalige Vorsitzende des irakischen Revolutionsgerichts Awad Hamed al-Bander. „Dies ist eine grundsätzliche Frage.“

Gleichzeitig erklärte Barroso, die von Italien ins Gespräch gebrachte Ächtung der Todesstrafe durch die Vereinten Nationen (UN) zu unterstützen. Der italienische Ministerpräsident Romano Prodi hatte kurz nach der Hinrichtung Saddams am 30. Dezember ein weltweites Moratorium für die Todesstrafe gefordert.

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