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18.09.2013

12:23 Uhr

Tony Abbott

Australiens neuer Premier löst Behörden auf

Frei nach dem Sprichwort „Neue Besen kehren gut“ tritt Tony Abbott sein Amt als Premierminister in Australien an: Er feuert nur wenige Stunden nach seiner Vereidigung Führungskräfte und schließt Behörden.

Da staunt der ein oder andere: Tony Abbott, der neue Premier Australien, feuert wenige Stunden nach seiner Vereidigung Behördenchefs und löst Behörden auf. Reuters

Da staunt der ein oder andere: Tony Abbott, der neue Premier Australien, feuert wenige Stunden nach seiner Vereidigung Behördenchefs und löst Behörden auf.

SydneyDer neue australische Premierminister Tony Abbott hat sein Amt am Mittwoch mit einem Paukenschlag angetreten: Innerhalb weniger Stunden nach seiner Vereidigung löste er zwei Behörden auf und feuerte drei Behördenchefs. Eine Reform der Bürokratie gehörte zu seinen Wahlversprechen. Anschließend begann das Kabinett in seiner ersten Sitzung mit Vorbereitungen für ein Ende der bei Unternehmern umstrittenen CO2-Steuer zur Reduzierung klimaschädlicher Emissionen.

Abbotts konservative Koalition aus Liberalen und Nationalen hatte die linke Labor-Regierung bei den Wahlen am 7. September geschlagen. Er hat eine absolute Mehrheit im Parlament. Abbott steht wegen oft antiquierter Ansichten über die Rolle der Frau in der Kritik. Er berief nur eine Frau in die Regierung: Außenministerin Julie Bishop.

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Die entlassenen Behördenchefs hatten entscheidende Rollen in der Klimaschutz- und Immigrationspolitik der Vorgängerregierung gespielt. Abbott (55) war als Oppositionsführer in beiden Fällen ein scharfer Kritiker der Regierungspolitik. Seine Regierung will für den Klimaschutz Millionen Bäume pflanzen. Illegale Einwanderer, die Schlepper jedes Jahr per Boot zu Tausenden einzuschmuggeln versuchen, sollen unter Abbott nur noch vorübergehendes Bleiberecht erhalten und zurückgeschickt werden, wenn sich die Lage in ihrer Heimat verbessert.

Von

dpa

Kommentare (1)

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vandale

18.09.2013, 13:09 Uhr

Das ist ein sehr sympathischer Poltiker. Die Abkehr vom "Klimawandel" als Staatsreligion benacheiligt nicht mehr die Menschen anderen Glaubens. Wer an den "Klimawandel" glaubt kann ja den persönlichen CO2 Ausstoss minimieren. Abbau einer sinnlosen ökosozialistischen Bürokratie.

Daran sollte man sich ein Beipiel nehmen. Man könnte in D das Entwicklungshilfeministerium auflösen und die Aufgaben an das Aussenministerium geben. Man könnte das Umweltministerium auflösen und die Aufgaben an das Innen-und Wirtschaftsministerium abgeben.

Vandale

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