Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.09.2011

13:10 Uhr

Top-Terrorist

Hass-Prediger Al-Awlaki im Jemen getötet

Der Terrorist aus dem Jemen hatte mehrfach zur Tötung von Amerikanern aufgerufen. Die USA wollten ihn deshalb tot oder lebendig fassen. Jetzt soll der meistgesuchte Terrorist bei einem Luftangriff getötet worden sein.

Jemenitischer Hass-Prediger mit US-Pass. dapd

Jemenitischer Hass-Prediger mit US-Pass.

DubaiAnwar al-Awlaki, einer der meistgesuchten Terroristen der Welt, soll im Jemen getötet worden sein. Das meldete der Nachrichtensender Al-Arabija unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Sanaa. Auch ein hochrangiger US-Vertreter hat den Tod bestätigt, ohne aber genaue Angaben zu machen. Laut örtlichen Stammesvertretern wurde er bei einem US-Luftangriff getötet. Das jemenitische Verteidigungsministerium hatte mitgeteilt, Aulaqi sei im Jemen ums Leben gekommen, dort seien zwei Fahrzeuge bombardiert worden.

Der jemenitische Hass-Prediger mit US-Pass hatte mehrfach zur Tötung von Amerikanern aufgerufen. Die USA führen ihn auf einer schwarzen Liste, nach der er „tot oder lebendig“ gefasst werden soll.
Erst im vergangenen Mai sollen die USA versucht haben, ihn mit einer Kampfdrohne zu töten. Al-Awlaki hatte Islamisten im Jemen rekrutiert, um Anschläge im Ausland auszuführen. Er soll auch im Kontakt mit dem Amokläufer von Fort Hood gestanden haben, der Ende 2009 auf einem Militärstützpunkt in Texas 13 Menschen getötet hatte.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×