Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.11.2016

00:40 Uhr

Tote und Verletzte in der Türkei

Streit um Verantwortung für Bombenattentat

War es IS oder PKK? Wer steckt hinter dem Anschlag in Diyarbakir? Die türkische Regierung hatte sofort die PKK als Verantwortliche ausgemacht, doch die Terrormiliz IS sagt: Halt! Nicht so schnell. Das waren wir.

Acht Menschen starben bei einem schweren Bombenattentat in der kürkischen Stadt Diyarbakir. Die Terrororganisation IS bekennt sich dazu, die Morde begangen zu haben. Die türkische Regierung behauptet aber es war die PKK. AFP; Files; Francois Guillot

Menschen im türkischen Diyarbakir stehen entsetzt vor den Trümmern.

Acht Menschen starben bei einem schweren Bombenattentat in der kürkischen Stadt Diyarbakir. Die Terrororganisation IS bekennt sich dazu, die Morde begangen zu haben. Die türkische Regierung behauptet aber es war die PKK.

New YorkDie Terrormiliz Islamischer Staat hat für den tödlichen Autobombenanschlag in der türkischen Stadt Diyarbakir die Verantwortung übernommen. Dies meldete am Freitag die US-Organisation Site, die Internetaktivitäten extremistischer Gruppen beobachtet. Demnach bekannte sich der IS über dessen Sprachrohr Amak. Zuletzt soll der Führer der Terrormiliz, Abu Bakr al-Bagdadi, in einer Audiobotschaft zu Anschlägen in der Türkei aufgerufen haben.

Allerdings machen die türkischen Behörden die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK für den Autobombenanschlag in Diyarbakir verantwortlich, der am Freitag neun Menschen das Leben kostete. Diyarbakir ist die größte kurdisch geprägte Stadt in der Türkei.

Wenige Stunden vor der Bluttat waren mehrere Abgeordnete der prokurdischen Partei HDP wegen Terrorvorwürfen festgenommen worden, darunter die Co-Vorsitzenden Selahattin Demirtas und Figen Yüksekdag.

Von

ap

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×