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26.03.2013

01:20 Uhr

Toter Putin-Kritiker

Beresowski soll sich erhängt haben

Der russische Oligarch Boris Beresowski nahm sich das Leben, ergab die Obduktion – gleichzeitig fanden die Gerichtsmediziner keine Hinweise auf einen Kampf. Verschwörungstheorien schießen dennoch ins Kraut.

Boris Beresowski während einer Pressekonferenz im Mai 2002 in London. dpa

Boris Beresowski während einer Pressekonferenz im Mai 2002 in London.

London/MoskauDer russische Oligarch und Kreml-Kritiker Boris Beresowski ist nach Erkenntnissen einer gerichtsmedizinischen Untersuchung durch Strangulieren gestorben. Die Merkmale an der Leiche des 67-Jährigen seien „gleich dem Erhängen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Thames Valley Police vom späten Montagabend (Ortszeit). Es seien keine Hinweise auf einen Kampf gefunden worden, teilte die Polizei weiter mit.

Bereits zuvor hatten die Untersuchungen am Fundort der Leiche im Badezimmer von Beresowskis Haus keine Hinweise auf die Beteiligung weiterer Personen ergeben. Die endgültige Auswertung der Untersuchungen, etwa auf Giftstoffe, werde aber noch mehrere Wochen dauern. Der 67-Jährige, der im Russland von Präsident Wladimir Putin als Staatsfeind Nummer eins betrachtet worden war, war am vergangenen Samstag tot im Badezimmer seines Anwesens in Ascot bei London gefunden worden. Die Untersuchungen im Haus des Toten sollen noch mehrere Tage dauern, sagte Chief Inspector Kevin Brown.

Freunde von Beresowski bezweifelten nach dem aufsehenerregenden Todesfall, dass der als kämpferisch bekannte Oligarch Selbstmord begangen haben könnte. Sein langjähriger Freund Nikolai Gluschkow sagte dem „Guardian“: „Ich bin mir sicher, dass er ermordet wurde. Ich habe andere Informationen, als die, die in den Medien veröffentlicht werden.“

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Der russische Oligarch und Putin-Gegner Boris Beresowski ist tot.

Nach dem Tod des Kremlkritikers will Russland auf das Vermögen des in Moskau wegen zahlreicher Wirtschaftsverbrechen verurteilten Unternehmers zugreifen. Die Generalstaatsanwaltschaft strebe weiter eine Rückkehr von Besitztümern an, die Beresowski sich illegal angeeignet habe, teilte die Behörde nach Angaben der Agentur Interfax am Montag mit. Details wurden nicht genannt.

Auch in London wurden bereits am Montag Geldforderungen an den Nachlass Beresowskis laut. Dem 67-Jährigen Ex-Milliardär waren nach teuren Gerichtsauseinandersetzungen mit Ex-Frauen und seinem Landsmann Roman Abramowitsch zuletzt erhebliche Geldprobleme nachgesagt worden.

Oligarch und Putin-Gegner Boris Beresowski tot

Video: Oligarch und Putin-Gegner Boris Beresowski tot

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Der am Samstag tot in Großbritannien aufgefundene frühere Moskauer Machtpolitiker war nach seiner Flucht ins englische Exil von der russischen Justiz in gut einem Dutzend Verfahren in Abwesenheit verurteilt worden. Beresowski hatte die Prozesse als politische Rache gegen ihn kritisiert.

In russischen Medien stritten Experten darüber, ob sich Beresowski wegen Depressionen und finanziellen Problemen das Leben genommen haben könnte.

Von

dpa

Kommentare (4)

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muaaahahaha

26.03.2013, 11:38 Uhr

Waren Sie beim "bekannten Fall in Moskau" dabei? Und wie wurde es nachgewiesen, dass es um ein nicht nachweisbares Betäubungsgas handelt? Bitte nicht antworten, sonst muss ich mich noch mehr vor Lachen krümmen... Dämlichkeit ist grenzenlos!

Account gelöscht!

26.03.2013, 11:54 Uhr

Manche Leute haben halt Informationen, von denen Sie gekrümmter Sportsfreund nur träumen können, denn Lesen bildet auch"muaaahahahas".

Außerdem werden in diesem seriösen Blatt unseriöse Trolle gelöscht, die andere Foristen beleidigen.
Da haben Sie "muahahaha" nochmal Glück gehabt.

AndereSeiteDerMedalie

26.03.2013, 18:20 Uhr

@SANTOS
@Armin-Harald

Der Typ hatte zuletzt nach brittischen Quellen 200 millionen Pfund Schulden, obwohl er bei seiner Flucht 3 Milliarden aus Russland "..." hat!

Außerdem sagten sowohl sein Vater als auch andere Beteiligte, dass er an Selbstmordgedanken litt!

Außerdem war er schwer krank (israelischen Angaben eines Krankenhauses hatte er mehrere Herzinfakte)

Außerdem haben sich alle von ihm abgewendet selbst sein Vater, seine Frau und einst nahestehende Freunde

Außerdem hatte er extremes Heimweh, aber konnte wegen mehrjähriger Haftstrafen nicht zurückkehren

Auserdem war standen noch Prozesse wegen Kindesmissbrauch offen (er hatte "unter 16 jährige Mädchen" aus Russland und Baltikum einfliegen lassen und mit ihnen Sex gehabt, Quelle Bild.de)

usw usw usw

... dass so ein Mann ohne Hoffnung sich das leben nimmt ist daher nicht abwägig

@Armin-Harald

Die britischen Untersuchungen waren schon immer eine Farce!
Nur dass die Britten voller Russenphiobie so unendlich viele Verdächtigungen und unbewiesene Aussagen gegen Russland ausgesprochen haben sowie Gerichtsprozesse angefangen haben (und sie nur "heimlich" wieder zurückgezogen, da eben nur russenphobische "Farce")

Und Leute wie Sie brauchen heute KEINE BEWEISE MEHR um Russland / Putin voller medien-eingeimpfter Vorurteile zu Beschuldigen ...

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