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01.07.2011

16:13 Uhr

traditioneller Marsch

In Hongkong demonstrieren die Massen für Demokratie

Allgemeine Wahlen sind bis 2020 ausgeschlossen. Auch deshalb gehen zehntausend Chinesen in Hongkong für mehr Demokratie auf die Straße.

Massendemonstration für Demokratie in Hongkong. Quelle: Reuters

Massendemonstration für Demokratie in Hongkong.

HongkongBei dem traditionellen Marsch zum Jahrestag der Übergabe Hongkongs an China vor 14 Jahren wurden auch Forderungen zum Rücktritt des Stadtoberhaupts Donald Tsang laut. Viele trugen Banner mit der Forderung nach voller Demokratie 2012. Die von Peking eingesetzte Regierung der früheren englischen Kronkolonie hat allgemeine Wahlen vor 2020 ausgeschlossen.

Fünf Hongkonger Abgeordnete waren jüngst zurückgetreten, um Nachwahlen zu erzwingen, die zu einem Referendum für mehr Demokratie werden sollten. Die Regierung konterte mit dem Plan, Nachwahlen abschaffen. Großbritannien hatte 1997 Hongkong an China zurückgegeben. Dabei wurde mit Peking die Regel „ein Land, zwei Systeme“ vereinbart, nach der die Hongkonger das Recht auf freie Meinungsäußerung behalten sollten. 30 der 60 Hongkonger Abgeordneten werden direkt gewählt.

Kommentare (1)

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faelltnichtsein

01.07.2011, 17:46 Uhr

Ich hoffe das sich Chinas Regierung durchsetzt und sich nicht von ein paar "Wichtigtuern" beeindrucken lässt. Die, die den rasanten Aufschwung miterlebt haben, stehen voll und ganz hinter der Partei.

Das was Chinas Regierung in den letzten 30 Jahren gleistet hat, hat vor ihr nur Wilhelm der I. zusammen mit Bismarck erreicht.

Was erwarten diese den bitte schön davon alle 4 Jahre mal ein Kreuz machen zu können ?

Zu was das in Europa geführt hat, kann man ja mittlerweile sehen. Eine in 4 Jahrezyklen denkende, von Aktionismus und Wahlgeschenken geprägte und von Wahlumfragen gejagte Politik ohne Vision und rationalem Denkvermögen, der das verfolgen von langfristige Zielen fremd ist.

Nach dem Motto: was hat man schon davon wenn man die Ergebnisse der eigenen Politik erst in 20 Jahren sehen kann ?

Lieber eine kompetente Führung ohne Mitspracherecht als eine inkompetente mit sehr eingeschränkten Mitspracherecht.

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