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13.09.2013

11:54 Uhr

Treffen der Finanzminister

Schäuble stärkt Slowenien den Rücken

Trotz einer Schuldenlast von sieben Milliarden Euro: Bundesfinanzminister Schäuble glaubt, dass sich Slowenien auch ohne Eurohilfen retten kann. Der Bankensektor ist aber nicht das einziges Problem.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) glaubt, dass Slowenien keine Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds in Anspruch nehmen wird. dpa

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) glaubt, dass Slowenien keine Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds in Anspruch nehmen wird.

VilniusBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich zuversichtlich geäußert, dass Slowenien nicht als nächstes Land ein Hilfsprogramm des Euro-Rettungsfonds benötigt. „Slowenien selber sagt, sie brauchen es nicht, sie schaffen es auch ohne“, sagte Schäuble am Freitag in Vilnius vor einem Treffen der Eurogruppe. Dies sei möglich, wenn die slowenische Regierung den versprochenen Reformkurs einhalte. „Solange Slowenien selber sagt, wir schaffen das, sollten wir sie darin bestärken.“

Slowenien kämpft mit enormen Problemen im Bankensektor und gilt daher schon seit Monaten als heißer Kandidat für Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds. Die Geldhäuser des Landes ächzen unter einer Schuldenlast von rund sieben Milliarden Euro. Das entspricht einem Fünftel des Bruttoinlandsproduktes. Auch bemängelt die EU-Kommission schwere Ungleichgewichte in der slowenischen Wirtschaft und fordert energische Reformen. Ob die Mitte-links-Regierung es schafft, einen Antrag auf Finanzhilfe zu vermeiden, dürfte sich in den kommenden Monaten entscheiden.

Die europäischen Finanzminister kommen in der litauischen Hauptstadt Vilnius zu einem zweitägigen Treffen zusammen. Zunächst beraten die Minister der 17 Euro-Länder über die Lage der Währungsunion, dabei wird es auch um Slowenien gehen. Erwartet wird, dass sie eine Auszahlung in Höhe von 1,5 Milliarden Euro an Zypern freigeben. Zu anderen Ländern mit Hilfsprogrammen wie Griechenland, Irland und Portugal sind keine Entscheidungen zu erwarten. Im Kreis aller 28 EU-Minister geht es besonders um die nächsten Schritte beim Aufbau der europäischen Bankenunion und Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung.

Von

afp

Kommentare (6)

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Posse

13.09.2013, 12:19 Uhr

Das hatte der Lügenbold auch über Griechenland und Portugal gesagt. Slowenien ist auf einem guten Weg, so wie Zypern, Griechenland, Portugal, Spanien, Italien Frankreich etc. ! So viel gute Wege - die leider aber alle in den Abgrund führen !! Nach der Wahl wird dann wider fleissig unser hart erarbeites Steuergeld an die Pleitestaaten verteilt.

Account gelöscht!

13.09.2013, 12:22 Uhr

Zitat : Trotz einer Schuldenlast von sieben Milliarden Euro: Bundesfinanzminister Schäuble glaubt, dass sich Slowenien auch ohne Eurohilfen retten kann

- Jaaaaaaaa, so wie Griechenland ! Die retten sich zur Zeit auch selbst, in dem sie immer größere Schulden machen und damit auf dem richtigen Weg sind !

Die Entwicklung war doch abzusehen : daß, nachdem man die Südländer mit EZB gedrucktem Geld überflutet hat, ihre Anleihen ( die nichts wert sind ) aufgekauft hat,
auch die Ostblock-Nackten auf den Geschmack kommen und auch an den Trog heranwollen ! Und es gibt genug Nackte davon :

Polen, Tschechen, Slowaken, Bulgarien, Rumänien, Balten, Jugos, etc. !

Und wenn die gestillt sind, stehen noch weitere vor der Tür :

Albanen, Rest-Jugos, Kaukasus ( 5.000 Tschetschenen sind schon im Land ), Weißrussen, Ukrainer...............die wollen auch alle von

EUtopia profitieren !!!!

Abwahl der verlogenen Einheitspartei CDU(SED) / SPD / FDP / GRÜNE / LINKE !

Nur noch die Alternativparteien können unseren Bankrott verhindern !

AfD ===> ALLIANZ für DEUTSCHLAN und RETTUNG unseres Landes !

nansenstein

13.09.2013, 12:26 Uhr

Wer glaubt diesem Rechtsbrecher der Maastricht-Verträge? Niemand. Darum gibt es nur eine Alternative: AfD!

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