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09.01.2012

10:53 Uhr

Treffen in Amman

Israel und Palästina verhandeln erneut

Israel und die Palästinenser treffen sich wieder zu Verhandlungen in Amman. Die Palästinenser forderten aber weiterhin einen israelischen Siedlungsstopp als Bedingung für neue Verhandlungen.

Baustelle im Westjordanland: Ohne einen israelischen Siedlungsstopp wollen die Palästinenser nicht verhandeln. dpa

Baustelle im Westjordanland: Ohne einen israelischen Siedlungsstopp wollen die Palästinenser nicht verhandeln.

RamallahIsrael und die Palästinenser wollen ihre direkten Gespräche in Amman schon an diesem Montag fortsetzen. Ein Sprecher der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO bestätigte am Montag, es sei ein neues Treffen in der jordanischen Hauptstadt am Nachmittag geplant. Die Palästinenser hätten allerdings geringe Erwartungen. Nach der ersten Runde hatte es zunächst geheißen, die Gespräche in Amman sollten erst am Freitag fortgesetzt werden.

Am vergangenen Dienstag hatten sich Repräsentanten Israels und der Palästinenser erstmals seit mehr als 15 Monaten wieder an einen Tisch gesetzt. Der jordanische Außenminister Nasser Dschude hatte nach dem Treffen im Beisein des Nahost-Quartetts mitgeteilt, die Gespräche seien „positiv“ verlaufen und sollten fortgesetzt werden.

Der PLO-Sprecher sagte jedoch am Montag, die Palästinenser forderten weiterhin einen israelischen Siedlungsstopp als Bedingung für neue Verhandlungen. Wenn es bis zum 26. Januar keine echten Fortschritte geben sollte, wollten die Palästinenser ihre Taktik ändern und andere Optionen prüfen, sagte er. An dem Tag läuft eine Frist aus, die das Nahost-Quartett aus Vereinten Nationen, Europäischer Union, USA und Russland beiden Seiten gesetzt hatte. Sie sollten in der Zeit ihre Vorschläge für den künftigen Grenzverlauf sowie Sicherheitsregelungen vorlegen.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Free

09.01.2012, 11:09 Uhr

Die armen Palästinenser tun mit leid.

sie müssen mit einem Volk verhandeln, von dem sich die Welt angeekelt abwendet. Schlimmer noch, man hat diesem Volk eine Regierung aufgezwungen, die vom Geheimdienst des Aggressors finanziert wird, eben die HAMAS.

Free

09.01.2012, 11:09 Uhr

Die armen Palästinenser tun mit leid.

sie müssen mit einem Volk verhandeln, von dem sich die Welt angeekelt abwendet. Schlimmer noch, man hat diesem Volk eine Regierung aufgezwungen, die vom Geheimdienst des Aggressors finanziert wird, eben die HAMAS.

Account gelöscht!

09.01.2012, 12:44 Uhr

http://www.sueddeutsche.de/politik/wahlsieg-der-hamas-politisches-erdbeben-erschuettert-den-nahen-osten-1.915421

Wider Erwarten haben doch die Fundamentalisten von der Hamas die palästinensischen Parlamentswahlen gewonnen. Die militanten Widerstandskämpfer müssen sich nun als Politiker bewähren.

Aufgezwungen ?
Geheimdienst des Aggressors ?

Warum fällt mir gerade" Dummschule Deutschland "ein @ Free ???

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