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19.06.2012

03:12 Uhr

Treffen in Mexiko

Europa wehrt sich auf G20-Gipfel gegen Kritik

Zum Auftakt des G20-Gipfeltreffens sieht Kanzlerin Merkel auch andere Kontinente neben Europa in der Pflicht, das weltweite Wachstum zu stabilisieren. US-Präsident Obama drängt auf eine Stabilisierung des Finanzsystems.

Los CabosUS-Präsident Barack Obama hat sich nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) positiv zu den europäischen Krisenmaßnahmen geäußert.

"Der Präsident war ermutigt durch das, was er über die laufenden Diskussionen in Europa über die Wege zur Krisenbewältigung gehört hat", teilte ein Sprecher Obamas nach dem Gespräch am Montag am Rande des G-20-Gipfels im mexikanischen Los Cabos mit. Obama und Merkel vereinbarten demnach, "eng zusammenzuarbeiten, um in Europa und weltweit das Nötige für eine Stabilisierung der Lage sowie für Wachstum und Arbeitsplätze zu tun".

Aus deutschen Regierungskreisen hieß es, Deutschland und die USA setzten unter anderem auf eine engere Zusammenarbeit in Europa zur Überwindung der Krise. Obama und Merkel seien sich einig gewesen, "dass weitere Schritte zur politischen Integration notwendig sind". Die ursprünglich auf 30 Minuten angesetzte Begegnung kurz vor dem offiziellen Beginn des G-20-Treffens dauerte 45 Minuten.

Obama fordert vom Gipfeltreffen der G20-Industrie- und Schwellenländer, die Finanzmärkte in der Euro-Schuldenkrise endlich zu stabilisieren. Obama zeigte sich am Montag vor dem G20-Gipfel im Badeort Los Cabos erfreut, dass bei der Wahl in Griechenland die Euro-Befürworter gewonnen hätten. Aber es müsse mehr gegen die Euro-Schuldkrise getan werden, damit die Märkte wieder Vertrauen fassten.

Kanzlerin Merkel sieht zur Stärkung der Weltwirtschaft neben der Euro-Zone auch die anderen Top-Wirtschaftsmächte in der Pflicht. „Hier wird jeder Kontinent seinen Beitrag leisten müssen“, sagte sie vor Beginn des zweitägigen G20-Gipfels im mexikanischen Los Cabos. „Jeder hat hier beim Welt-Wirtschaftsgipfel seine Hausaufgaben auch noch zu machen.“

Merkel verwies unter anderem auf die bisher nicht umgesetzten Zusagen bei der Neuordnung der Machtverhältnisse beim Internationalen Währungsfonds (IWF) zugunsten von Schwellenländern sowie auf die weitere Finanzmarktregulierung.

Kommentare (17)

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Harald

18.06.2012, 20:01 Uhr

Die Marionetten der Finanzoligarchie planen die nächste Stufe der neuen Weltordnung! Ich möchte am liebsten kXXzen vor so viel Abschaum!

thorben

18.06.2012, 21:59 Uhr

Obam hat vollkommen recht, unsere unfähige,katastrophale kanzlerin hat in der Krise nur müll produziert,seit fast drei jahren erzählt sie der welt das märchen,das man in einer rezession durch sparen weiterkommt,das ist der größte ökonomische schwachsinn den ich je gehört habe, die größten ökonomen wie krugman in den USA wollen genau das gegenteil,durch konkunkturprogramme,anschieben der wirtschaft,rückgang der arbeitslosigkeit,die ist ja der wahnsinn,zuerst wachtstum dann sparen ist die devise,aber erklär das mal einer laborantin aus der DDR die hat keine ahnung

Personal_Deutsch

18.06.2012, 22:11 Uhr

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