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10.01.2008

10:50 Uhr

Treffen mit Bush

Olmert legt Geheiminformationen zum Iran vor

Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert hat US-Präsident George W. Bush nach einem Zeitungsbericht Geheimdienstinformationen über das iranische Atomprogramm vorgelegt. Mit den Unterlagen wollte er die Ergebnisse des US-Geheimdienstes widerlegen und die Gefahr, die vom Iran ausgehee, deutlich machen.

HB JERUSALEM. Die israelische Zeitung „Jediot Achronot“ meldete am Donnerstag, Olmert habe am Vorabend versucht, Bush damit zu beweisen, dass der Iran weiter am Bau von Atomwaffen arbeite. Die US-Geheimdienste waren zuletzt zu dem Schluss gelangt, dass der Iran sein Atomwaffenprogramm eingestellt hat.

Olmert habe bei dem Treffen unter vier Augen gedrängt, dass die internationale Gemeinschaft die Sanktionen gegen den Iran verschärfen müsse. Der Ministerpräsident habe aktuelle israelische Geheiminformationen präsentiert, die „unter äußerster Lebensgefahr“ gesammelt worden seien. Olmert habe eindringlich betont, die Gefahr aus dem Iran wachse mit jedem Tag.

Vertraute des Ministerpräsidenten sagten der Zeitung, sie hätten den Eindruck gewonnen, bei Bush auf offene Ohren gestoßen zu sein. Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad stellt den Holocaust in Frage und hat mehrmals zur Vernichtung Israels aufgerufen.

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