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18.03.2013

19:41 Uhr

Treffen mit Hollande

Merkel plädiert für offene Märkte

Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert offene Märkte, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken. Besonders die Exportnation Deutschland würde davon profitieren. Generell geht es Merkel um höhere Wachstumsraten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert offene Märkte, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken. dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert offene Märkte, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken.

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat für offene Märkte in einer globalisierten Welt geworben, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken. Europa wolle offene Märkte. Durch bessere Exportchancen sollten hier auch Arbeitsplätze gesichert werden. Das gelte insbesondere für die Exportnation Deutschland. Auf Initiative der Bundesregierung trafen sich Merkel, Frankreichs Präsident François Hollande sowie EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Montagabend in Berlin mit Vertretern europäischer Spitzenunternehmen.

Europa werde den Euro weiter sichern, wie dies dieser Tage auch in Zypern geschehe, sagte die Kanzlerin vor Beginn des Treffens. Grundsätzlich gehe es darum, höhere Wachstumsraten in Europa zu erreichen. Themen wie die zukünftige Energiepolitik, der Klimaschutz oder Innovation und Forschung stünden dabei im Zentrum.

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Hollande sprach sich für mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt aus. Damit das Wirtschaftswachstum und die Wettbewerbsfähigkeit in Europa vorankommen, sei noch mehr Zusammenarbeit nötig.

Barroso zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Strukturreformen in den europäischen Mitgliedsländern und die Konsolidierung der Haushalte auszahlen werden. Wettbewerbsfähigkeit müsse vom Wachstum kommen und nicht von neuen Schulden. Es gehe grundsätzlich darum, den europäischen Einfluss in der Welt zu wahren.

Der Vorsitzende des Runden Tisches der Europäischen Wirtschaft, Leif Johansson, wies darauf hin, dass die international tätigen europäischen Unternehmen zwei Drittel ihrer Forschung in Europa angesiedelt hätten. Dass diese Unternehmen international aufgestellt seien, sichere auch Arbeitsplätze in Europa. Johansson plädierte dafür, den Unternehmen mehr Planungssicherheit zu gewährleisten. Zudem brauche die Wirtschaft, um wettbewerbsfähig zu bleiben, bezahlbare Energie.

Von

dpa

Kommentare (9)

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Account gelöscht!

18.03.2013, 20:15 Uhr

Wirtschaftswachstum... ich kann es nicht mehr hören. Genau so geht es mir mit dem Begriff Globalisierung. Es gibt kein unendliches Wachstum und von der Globalisierung profitieren nur ganz wenige.

Schuld an der ganzen Misere sind EU und Euro und die unsägliche Gier der Eliten. Wie pervers ist es, wenn ein Unternehmen einen zweistelligen Milliardengewinn verkündet und im Nebensatz mitteilt, das man aber trotzdem im laufenden Jahr 6000 Arbeitsplätze abbauen müsse.

Ameliegnom

18.03.2013, 20:27 Uhr

offene Märkte vor allem für Monsanto und Konsorten, Genmanipuliertes Saatgut in Europa verticken und noch mehr solcher netten Schweinereien.
Merkel treibt mir so langsam den Ekel in meine Magengrube.
Liebe Mutter Maria erlöse uns von Merkel.

salpeter

18.03.2013, 20:28 Uhr

Genau! Vor einigen Jahren noch stammelte die Pfarrerstochter frisiert nach der Fahne redend, dass die Märkte sich selbst regulieren würden, neoliberales Gephrase war angesagt, ach ja, die Physik...Fukushima: "das hätte ich so nicht eingeschätzt" so die Physikerin. Wann wohl wird diese aktuelle Phraserei ausgehaucht sein? Kommt dann DDR 3.0?

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