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26.12.2013

21:16 Uhr

Trendwende gestoppt

Arbeitslosigkeit in Frankreich gestiegen

In Frankreich ist die Zahl der Arbeitslosen im November gestiegen. Der von Präsident François Hollande mehrfach bis Jahresende angekündigte Rückgang der Arbeitslosenzahlen verzögert sich erneut.

Hollande beschwört trotz der erneut schlechten Arbeitslosenzahlen die Trendwende. AFP

Hollande beschwört trotz der erneut schlechten Arbeitslosenzahlen die Trendwende.

ParisDie Arbeitslosigkeit in Frankreich ist erneut gestiegen. Ende November lag die Zahl der Menschen ohne Job in der nach Deutschland zweitgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent höher.

Nach Angaben des Arbeitsministeriums in Paris vom Donnerstag wurden 3.293.000 Franzosen ohne Arbeit gezählt. Damit verzögert sich erneut der von Präsident François Hollande mehrfach bis Jahresende angekündigte Rückgang der Arbeitslosenzahlen.

In einer Reaktion aus dem Élysée-Palast sagte Hollande allerdings, die Trendwende sei „in vollem Gang“. Der Staatschef berief sich dabei auf die Oktoberzahlen - damals war die Arbeitslosigkeit stärker zurückgegangen (minus 20.500) als sie nun gestiegen ist (plus 17.800). Hollande sprach von einem „täglichen Kampf“, eine nachhaltige Senkung der Arbeitslosigkeit sei „in Reichweite“.

Im Vergleich zu Deutschland liegt die Arbeitslosigkeit im kriselnden Frankreich etwa doppelt so hoch.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

27.12.2013, 08:23 Uhr

Arbeitslosigkeit hängt eben mit Sozialismus zusammen .

Account gelöscht!

27.12.2013, 09:20 Uhr

"Arbeitslosigkeit hängt eben mit Sozialismus zusammen ."

LOL, ja ganz bestimmt. Gäbe es Sozialismus ohne Kapitalismus?
Und gäbe es im reinen Kapitalismus keine Arbeitslosen?
Wahrscheinlich nicht, dann wären alle Arbeitslosen Unternehmer, oder?

Mazi

27.12.2013, 11:43 Uhr

Wann vereinigt sich Hollande mit dem Geist von Herrn Sinn oder Herrn Lucke?

Je größer die Probleme in den EU-Ländern werden, desto schwächer wird der Euro.

Je schwächer der Euro, desto größer die Exportchancen Deutschlands - zumindest vorerst.

Je stärker der Export Deutschlands, desto geringer die Chancen der übrigen EU-Länder.

Frau Merkel formulierte einmal: "Stirbt der Euro, stirbt Europa." Muss man es denn so wörtlich nehmen, dass die Deutschen über den Euro Europa besiegen sollten?

Merkels Aussage ist richtig und sie gilt sogar im Umkehrschluss: Stirbt Europa, stirbt der Euro.

Wollen wir das wirklich?

Als Kanzlerin hatte sie Anspruch auf eine sachgerechte Beratung. Aber sie hat es geschafft in ihrem Umfeld nur noch Leute zu haben, die ihr nach dem Mund reden. Nach dem Mund reden wie seinerzeit in der DDR oder in der Nazizeit.

Wie ist es zu verstehen, dass sie sich abseits der kritischen Denker stellt?
Ich denke beispielsweise an Herrn Sinn, Bundesbankpräsident a.D. Weber, EZB-Chefvorlkswirt a.D. Stark oder gar den noch amtierenden Bundesbankpräsidenten und EZB-Rat-Mitglied Weidmann oder gar Prof. Lucke von der AfD.

Wer Europa und gleichzeitig den Euro retten will, der muss Deutschland aus dem Euro lösen. Deutschland macht bei der derzeitigen Konstellation über den Euro alle umliegenden Länder und damit Europa "kaputt".

Der Hitlervergleich mit Frau Merkel war seitens der Griechen nicht fair, aber dennoch nicht absurd. Frau Merkel verkörpert nicht das Deutschland, dass wir Bürger sehen wollen. Die Zeit "Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt" verbinden wir mit der Nazi-Zeit. Gewiss, viele Nazigrößen sind in der damaligen CDU untergeschlüpft. Aber ist es richtig, sie wieder auferstehen zu lassen?

Hoffen wir, dass Hollande die richtigen Worte findet und den Alptraum beendet.

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