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05.02.2016

09:12 Uhr

Trotz Cameron-Deal zu Flüchtlingen

Zustimmung der Briten für einen „Brexit“ gewachsen

Nach der Vorstellung der EU-Reformen wollen mehr Briten den „Brexit“. David Cameron will seine Landsleute noch dieses Jahr über den Austritt abstimmen lassen. Eine Mehrheit für den Verbleib zu finden, wird schwierig.

David Cameron will die Briten noch dieses Jahr über den Austritt aus der EU abstimmen lassen. Zurzeit ist fast die Hälfte des Landes für einen „Brexit“. dpa

EU-Austritt wird wahrscheinlicher

David Cameron will die Briten noch dieses Jahr über den Austritt aus der EU abstimmen lassen. Zurzeit ist fast die Hälfte des Landes für einen „Brexit“.

London In Großbritannien ist die Unterstützung für einen Austritt aus der EU nach den von der Regierung vorgestellten Reformplänen gewachsen. Einer am Freitag veröffentlichten Umfrage zufolge befürworten derzeit 45 Prozent der Bevölkerung einen "Brexit", 36 Prozent wollen ihr Land weiter in dem Staatenbund sehen. Alle anderen Befragten zeigten sich unentschlossen oder gaben an, an einem Referendum nicht teilnehmen zu wollen.

Die Zahl der Befürworter eines EU-Austritts stieg um drei Prozentpunkte im Vergleich zu einer Umfrage eine Woche zuvor. Das Institut YouGov befragte für die "Times" am Mittwoch und Donnerstag und damit nach der Veröffentlichung der Reformpläne fast 1700 Menschen. Demnach halten nur 22 Prozent der Befragten die geplanten Reformen für einen guten Kompromiss, 56 Prozent gehen sie nicht weit genug.

Der britische Premierminister David Cameron will seine Landsleute vermutlich noch in diesem Jahr über den Verbleib in der EU abstimmen lassen. Beim EU-Gipfel in zwei Wochen hofft er auf grünes Licht für die mit Brüssel ausgehandelte EU-Reform, die neben der Begrenzung von Sozialleistungen für EU-Ausländer den nationalen Parlamenten eine "rote Karte" in die Hand gibt, um unliebsame Gesetze aus Brüssel stoppen zu können.

Von

afp

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