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21.04.2014

19:42 Uhr

Trotz Fortschritte

IWF fordert von Portugal weitere Reformen

Der Internationale Währungsfonds hat Portugals Regierung ein gutes Zeugnis ausgestellt: Die Wirtschaftsentwicklung mache Fortschritte. Allerdings liegt die Arbeitslosenquote über 15 Prozent. Weitere Reformen seien nötig.

IWF-Chefin Christine Lagarde: Noch mehr Reformen. AFP

IWF-Chefin Christine Lagarde: Noch mehr Reformen.

LissabonDer Internationale Währungsfonds (IWF) bescheinigt Portugal Fortschritte bei der Wirtschaftsentwicklung, mahnt aber noch weitere Reformen an. Der Fonds sei zuversichtlich, dass die Regierung in Lissabon ihre Haushaltsziele erreiche, hieß es in einem IWF-Bericht vom Montag. Die Arbeitslosenquote sei mit über 15 Prozent aber noch immer besorgniserregend hoch. Zudem müssten die Regeln für den Arbeitsmarkt gelockert werden, um Unternehmen Neueinstellungen und Kündigungen zu erleichtern.

In der Euro-Schuldenkrise war Portugal von seinen Euro-Partnern und dem IWF mit 78 Milliarden Euro Krediten unterstützt worden. Im Gegenzug musste die Regierung drastische Sparauflagen erfüllen, die vor allem die Bürger trafen. Portugal will das Rettungsprogramm im Mai verlassen. Vor wenigen Tagen hatte die Regierung erklärt, wegen der anziehenden Wirtschaft die Ausgaben nicht so stark zu kürzen wie ursprünglich geplant. Das Defizit-Ziel soll dennoch erreicht werden. Ziel ist eine Verringerung auf 4,0 Prozent 2014 und 2,5 Prozent 2015.

Von

rtr

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