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15.05.2014

11:02 Uhr

Trotz Friedensbemühungen

Erneut Gefechte in der Ostukraine

Eroberungsmeldungen wie im Krieg: Die Ukraine verkündet die Besetzung eines strategisch wichtigen Fernsehturms. Die Aktivisten drohen derweil mit einer Offensive – und stellen ein Ultimatum.

Straßenblockade bei Slawjansk: Die Aktivisten drohen mit einer neuen Offensive. dpa

Straßenblockade bei Slawjansk: Die Aktivisten drohen mit einer neuen Offensive.

KiewUngeachtet der jüngsten Friedensbemühungen an einem Runden Tisch haben sich Regierungskräfte und Separatisten in der Ostukraine erneut Gefechte geliefert. In den Vororten der Städte Slawjansk und Kramatorsk nahmen Sondereinheiten am frühen Morgen die Stellungen prorussischer Aktivisten unter Beschuss, wie Medien am Donnerstag aus der ehemaligen Sowjetrepublik berichteten.

Dem Verteidigungsministerium in Kiew zufolge besetzten Soldaten dabei einen wichtigen Fernsehturm. Interimspräsident Alexander Turtschinow sprach von einem „bedeutenden Erfolg im Anti-Terror-Kampf“.

Die bewaffneten Separatisten forderten die Regierungstruppen zum sofortigen Rückzug auf. Sollten sich die Einheiten nicht innerhalb von 24 Stunden zurückziehen, würden die Aktivisten „in die Offensive übergehen“, sagte der selbst ernannte Bürgermeister von Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarjow. „Wir werden nicht aufgeben“, betonte er.

Krise in der Ukraine

Ausgebranntes Fahrzeug, zerstörter Panzerwagen

Krise in der Ukraine: Ausgebranntes Fahrzeug, zerstörter Panzerwagen

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Die Generalstaatsanwaltschaft in Kiew räumte ein, dass die Zentralmacht die Kontrolle über zahlreiche Behörden in der Ostukraine verloren habe. Dies habe etwa dazu geführt, dass „verantwortungslose“ Regierungsmitarbeiter den Separatisten Zugang zu Munitionsdepots verschafft hätten. „Wir gehen davon aus, dass die Terroristen bisher etwa 2000 Waffen erbeutet haben“, sagte Sprecher Nikolai Goschowski.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

15.05.2014, 12:33 Uhr

Wer Friedensgespräche führen will,muss auch seinen Gegner zu diesen Gesprächen einladen.
Hält man uns Leser für dumm wie Stroh?

Account gelöscht!

16.05.2014, 10:58 Uhr

Besorgnis erregend sind die Informationen die immer mehr durchsickern, daß in Zentral-/Osteuropa aber auch bei uns im Westen nationalistische/antieuropäische Parteien von Rußland finanziert sowie infiltriert werden, um den Spaltpilz in Europa weiter zu verstärken. Die Krise in der Ukraine macht dies immer mehr offensichtlich, an Hand von vielen Äusserungen dieser Parteien und wenn man anfängt zu graben, wer diese Personen sind, ihrem Werdegang und ebenso in den Parteienfinanzierung gräbt. Putin hat nicht nur der Ukraine den Krieg erklärt sondern unserem ganzen westlichen System!

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