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30.12.2014

12:05 Uhr

Trotz Rezession

Stimmung in Italiens Industrie steigt erneut

Italien erlebt sein drittes Rezessionsjahr in Folge. Zumindest die italienische Industrie blickt zuversichtlich in die Zukunft: Das Barometer für das Geschäftsklima ist im Dezember erneut gestiegen.

Italiens Wirtschaft steckt in der Krise. Die Kauflaune der Italiener war im Dezember auf ein Zehn-Monats-Tief gefallen. Trotzdem sieht die Industrie verhalten optimistisch in die Zukunft. dpa

Italiens Wirtschaft steckt in der Krise. Die Kauflaune der Italiener war im Dezember auf ein Zehn-Monats-Tief gefallen. Trotzdem sieht die Industrie verhalten optimistisch in die Zukunft.

RomDie Stimmung in der italienischen Industrie hat sich zum dritten Mal in Folge aufgehellt. Das Barometer für das Geschäftsklima im Dezember kletterte um einen Punkt auf 97,5 Zähler und stärker als von Experten erwartet, wie das nationale Statistikamt am Dienstag mitteilte.

Dies ist der höchste Stand seit Juli. Die Stimmung der gesamten Wirtschaft hingegen stagnierte bei 87,6 Zählern.

So stehen die Euro-Krisenländer da

Frankreich

Lage: Mit 0,3 Prozent wuchs die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone im vierten Quartal 2013 etwas schneller als erwartet. Sie befreite sich damit aus der Stagnation. Dennoch reichte es im Gesamtjahr 2013 nur zu einem Plus von 0,3 Prozent.
Aussichten: Für 2014 rechnet die Notenbank mit einem Wachstum von 0,9 Prozent. Frankreich leidet unter einer hohen Arbeitslosigkeit. "Steigende Arbeitslosigkeit und Steuererhöhungen wirken sich negativ auf die Einkommen aus", befürchtet deshalb die EU-Kommission. Das bremse den Konsum.

Italien

Lage: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Oktober bis Dezember 2013 um 0,1 Prozent zu. Das war das erste Wachstum seit Mitte 2011. Dennoch schrumpfte das BIP im Gesamtjahr 2013 um 1,9 Prozent.

Aussichten: Zwei Rezessionsjahren folgt eine kraftlose Erholung. 2014 wird von der EU-Kommission ein Wachstum von 0,7 Prozent erwartet, 2015 von 1,2 Prozent. Steigende Exporte dürften die Unternehmen zu mehr Investitionen ermutigen. Die Arbeitslosenquote soll 2014 noch einmal leicht steigen, was den Konsum dämpft.


Spanien

Lage: Der Notenbank zufolge ist das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2013 um 0,3 Prozent gewachsen. Trotzdem dürfte die Wirtschaft 2013 das zweite Jahr in Folge geschrumpft sein - voraussichtlich um 1,2 Prozent.

Aussichten: 2014 soll es ein mageres Wachstum von 0,5 Prozent geben, erwartet die EU-Kommission. Das Plus soll sich 2015 auf 1,7 Prozent erhöhen. Sowohl Unternehmen als auch Verbraucher dürften durch den Umbau des Bankensektors nach wie vor schwer an Kredite kommen. Die Exporte sollen dagegen gut laufen und stetig zulegen.

Griechenland

Lage: Im Vergleich zum Vorjahresquartal ging es Ende 2013 noch einmal um 2,6 Prozent nach unten. Immerhin: Zu Jahresbeginn war die Wirtschaftsleistung noch um mehr als das Doppelte eingebrochen.

Aussichten: Das BIP soll 2014 erstmals seit sechs Jahren wieder wachsen, wenn auch nur um 0,6 Prozent. "2015 dürfte die Erholung an Kraft gewinnen, wenn die Investitionen zum Motor der Belebung werden", erwartet die EU-Kommission. Schwachpunkt bleibt die Rekordarbeitslosigkeit von aktuell 28 Prozent, die den Konsum bremst.


Portugal

Lage: Das Wachstum beschleunigt sich im vierten Quartal auf 0,5 Prozent. Dadurch schrumpfte die Wirtschaft 2013 nur noch um 1,4 Prozent, nach 3,2 Prozent 2012.

Aussichten: 2014 soll nach drei Minus-Jahren wieder ein Plus folgen. Dann dürfte ein Wachstum von 0,8 Prozent herausspringen, das sich 2015 auf 1,8 Prozent erhöhen soll, erwartet die Regierung. Wachstumstreiber sind vor allem die Exporte, aber auch die Binnennachfrage soll 2014 wieder anziehen.

Zypern

Lage: Um voraussichtlich 5,5 Prozent ist die Wirtschaftsleistung 2013 eingebrochen. Ursprünglich war sogar ein Minus von 8,7 Prozent erwartet worden, doch lief der private Konsum besser als angenommen.

Aussichten: 2014 wird ein weiteres Minus von 3,9 Prozent erwartet. "Die zyprische Volkswirtschaft sieht sich starkem Gegenwind ausgesetzt", so die EU-Kommission. Sowohl Konsum als auch Exporte dürften sinken. Erst 2015 wird mit einem Wachstum gerechnet, das aber mit 1,1 Prozent dünn ausfallen soll. Die Arbeitslosenquote dürfte 2014 auf 19,2 Prozent hochschnellen.

Während sich das Klima im Einzelhandel spürbar verbesserte, trübte es sich in der Baubranche und bei den Dienstleistern ein.

Italien steckt tief im Konjunkturtal und erlebt sein drittes Rezessionsjahr in Folge. Die Kauflaune der Italiener war im Dezember auf ein Zehn-Monats-Tief gefallen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

30.12.2014, 16:20 Uhr

Italien erlebt sein drittes Rezessionsjahr in Folge. Zumindest die italienische Industrie blickt zuversichtlich in die Zukunft

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In Rezessionsjahre da investieren die Unternehmer...

NICHTS ...in Ihre Firmen.

DARIN LIEGT DER FEHLER DER EUROPÄISCHE GESAMT-INDUSTRIE !

Und dann plötzlich nach drei Rezessions-Jahren...

will Italien einfach so ...

behaupten können dass man positiv in die Zukunft sieht ?

Man schaue alleine auf das Autokonzern " FIAT " in Italien...

WO SIND ZUKUNFTSMODELLE MIT ELEKTRO-ANTRIEBE ?????

Um alleine mit der restliche Europäische Konkurrenz

mithalten zu können ?????

Kinder glauben an dem Weihnachtsmann...

Italien an einem Aufschwung ohne Investitionen im voraus.









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