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30.07.2013

13:57 Uhr

Trotz Rezession

Wirtschaftsstimmung in Euro-Zone bessert sich

Derzeit steckt die Euro-Zone noch in der längsten Rezession ihrer Geschichte. Doch schon bald könnte die Wirtschaft europaweit wieder wachsen. Vor allem die großen Staaten legen vor.

Auch Italien und Spanien erwarten wieder ein Wachstum. dpa

Auch Italien und Spanien erwarten wieder ein Wachstum.

BerlinIn der Euro-Zone rückt das Ende der Dauerrezession näher. Die Stimmung in der Wirtschaft hellte sich im Juli deutlich auf und ist nun so gut wie seit April 2012 nicht mehr. Das Barometer stieg um 1,2 auf 92,5 Punkte, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. Die Stimmung verbesserte sich in allen vier großen Euro-Staaten: Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Der Aufwärtstrend erfasste Industrie und Dienstleister gleichermaßen, nur in der Baubranche ging es bergab. Der separat ermittelte Geschäftsklimaindex verbesserte sich von minus 0,67 auf minus 0,53 Zähler.

Damit mehren sich die Hinweis auf eine Rückkehr zu Wachstum. So signalisiert der Einkaufsmanager-Index - den das Markit-Instituts durch eine Umfrage unter Tausenden Unternehmen ermittelt - erstmals seit eineinhalb Jahren wieder ein Wachstum der Privatwirtschaft.

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Allen Sparanstrengungen zum Trotz hat die Schuldenlast in den 17 Euro-Staaten einen neuen Rekordstand erreicht. Besonders Krisenländer wie Griechenland und Italien müssen sich immer mehr Geld leihen.

Die Euro-Zone steckt in der längsten Rezession ihrer Geschichte. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte von Januar bis März bereits das sechste Quartal in Folge. Die Europäische Zentralbank hatte deshalb im Mai ihren Leitzins auf das Rekordtief von 0,5 Prozent gesenkt, um dem Währungsraum aus der Krise zu helfen.

Von

rtr

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

30.07.2013, 14:38 Uhr

Der Punkt ist:

Früher - in der sozialen Marktwirtschaft - bedeutete dies, dass nicht nur die Unternehmensinhaber und Investoren Grund zur Freude haben, sondern ebenso die Arbeiter und Angestellten. Das war einmal.

Deutschland hat den größten Niedriglohnsektor in ganz Europa, wie kürzlich zu lesen war.

Wenn die Wirtschafts brummt und wir alle 14 Stunden am Tag Hosenknöpfe an Jeans nähen und von diesem Salär dann gerade ein gemieteten Wohnwagen und Wasser mit Brot vom Vortag bezahlen können, ist das dann ein Erfolg?

franz

30.07.2013, 15:48 Uhr

Man könnte auch sagen, bald sind Wahlen in Deutschland, da muss man schnell das Volk noch vorher belügen!!! Nein, ihr verlogenen Blockparteien. Jetzt ist Schluss, meine Stimme geht an die AfD! Rechtsbrecher und Affärenaussitzer will ich nicht mehr!

Gerhard

30.07.2013, 19:03 Uhr

Alles nur Ablenkung von der Euro-Krise.
Erst äußern sich Merkel und Rösler zum Siemensvorstand, dann kommt:
Ist Norbert Lammert der nächste Plagiator?
Jetzt zündet angeblich der Konjunkturturbo.
Deutschland wollte den Euro nie und hat nur unter den Voraussetzungen des Vertrags von Maastricht zugestimmt.
Wirklich eine Frechheit, dass hier Recht und Gesetz keine Rolle spielt. Ich kann Franz nur zustimmen. Die AfD sollte in den Bundestag, damit es endlich wieder eine Opposition gibt.

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