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01.10.2013

19:09 Uhr

Trotz Schuldenkrise

Griechenland will 50 Millionen Euro für EU-Vorsitz ausgeben

Zu Beginn des neuen Jahres übernimmt Griechenland turnusgemäß den Vorsitz die EU-Ratspräsidentschaft. Dafür plant das Krisenland mit 50 Millionen Euro an Ausgaben – weniger als andere Länder, betont die Regierung.

Das klamme Griechenland erhielt zwei Hilfsprogramme internationaler Geldgeber in Höhe von rund 240 Milliarden Euro. dpa

Das klamme Griechenland erhielt zwei Hilfsprogramme internationaler Geldgeber in Höhe von rund 240 Milliarden Euro.

BrüsselDas krisengeschüttelte Griechenland will sich seine EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2014 etwa 50 Millionen Euro kosten lassen. Das sei weniger, als andere Länder vorher für ihren turnusmäßigen EU-Vorsitz ausgaben, sagte ein hoher Verantwortlicher am Dienstag in Brüssel. „Wir hoffen, dass wir das Budget nicht voll ausschöpfen“, fügte er hinzu.

Griechenland übernimmt am 1. Januar turnusmäßig für sechs Monate die laufenden Amtsgeschäfte der EU. Derzeit ist Litauen an der Reihe. Die Präsidentschaft muss unter anderem die Kosten für EU-Ministertreffen im Land übernehmen. Die Kosten für Gipfeltreffen in Brüssel werden hingegen vom EU-Ministerrat übernommen.

Das klamme Land erhielt zwei Hilfsprogramme internationaler Geldgeber in Höhe von rund 240 Milliarden Euro. Seit längerem wird über weitere Hilfen spekuliert. Die Rede ist von rund zehn Milliarden Euro. Entscheidungen dazu fielen bisher nicht. Zuletzt hatte Athen 2003 die EU-Ratspräsidentschaft inne.

Von

dpa

Kommentare (11)

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tbhomy

01.10.2013, 19:40 Uhr

Selbstbedienungsladen Europa. Es darf mit minimal zweierlei Maß gemessen werden. Bitte noch zugreifen, wer noch nicht hat.

Rudolo

01.10.2013, 20:04 Uhr

Unvorstellbar,

kein Geld, aber die Party schmeissen

Rdolfo

Mazi

01.10.2013, 23:16 Uhr

Also ist doch Geld da.

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