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20.07.2017

17:28 Uhr

Trotz Trumps Kritik

US-Justizminister Sessions hält an seinem Posten fest

Der amerikanische Justizminister Jeff Sessions will trotz Kritik weiterhin im Amt bleiben. Präsident Trump hatte Sessions zuletzt im Kontext der Russland-Affäre attackiert und ihn als „äußerst unfair“ bezeichnet.

Der US-Justizminister hält an seinem Posten fest. Reuters

Jeff Sessions

Der US-Justizminister hält an seinem Posten fest.

WashingtonUS-Justizminister Jeff Sessions will trotz harscher Kritik von Präsident Donald Trump im Amt bleiben. Er werde seine Aufgabe weiter wahrnehmen, „solange das angemessen ist“, sagte Sessions am Donnerstag. Das Justizministerium arbeite erfolgreich, das zeigten die jüngsten Ergebnisse. „Ich bin völlig zuversichtlich, dass es uns gelingt, diese Behörde auf effektive Weise weiterzuführen“, so Sessions.

Trump hatte Sessions als „äußerst unfair“ bezeichnet, weil dieser sich Anfang März wegen Befangenheit aus den Ermittlungen des FBI zu Verbindungen zwischen Trump-Mitarbeitern und Russland zurückgezogen hatte. Falls ihm dies vorher bewusst gewesen wäre, hätte er den Posten jemand anderem angeboten, sagte Trump am Mittwoch der „New York Times“.

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Nach dem Ex-FBI-Chef James Comey hat am Dienstag Jeff Sessions vor dem Senat ausgesagt. Der US-Justizminister hatte den Rausschmiss von Comey empfohlen. Vehement wies er Vorwürfe zur Russland-Affäre gegen ihn zurück.

Sessions war einer der ersten öffentlichen Unterstützer Trumps im Präsidentschaftswahlkampf. Er zog sich aus den FBI-Ermittlungen zurück, nachdem bekannt geworden war, dass er ein Treffen mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljak während des Wahlkampfes im vergangenen Jahr verschwiegen hatte. Sessions' Rückzug ebnete den Weg für die Einsetzung des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller.

Trump hatte am Mittwoch in einem Interview der „New York Times“ Bedauern darüber geäußert, Sessions überhaupt für den Ministerposten nominiert zu haben.

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