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05.06.2014

14:52 Uhr

Trotz Vorbehalten

Russland kommt zu Poroschenkos Amtseinführung

Der russische Botschafter wird an der Amtseinführung des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko teilnehmen. Dies wurde am Donnerstag mitgeteilt. Russland hat wiederholt Vorbehalte gegen die Kiewer Regierung geäußert.

Der neue ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, wird zu seiner offiziellen Amtseinführung nun doch den russischen Botschafter Michail Surabow empfangen können. Dies teilte der stellvertretende russische Außenminister am Donnerstag mit. Ob weitere russische Vertreter erscheinen, ist unbekannt. dpa

Der neue ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, wird zu seiner offiziellen Amtseinführung nun doch den russischen Botschafter Michail Surabow empfangen können. Dies teilte der stellvertretende russische Außenminister am Donnerstag mit. Ob weitere russische Vertreter erscheinen, ist unbekannt.

MoskauRussland hat trotz der Vorbehalte gegen die Regierung in Kiew die Einladung zur Amtseinführung des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko angenommen. „Es ist entschieden worden, dass der russische Botschafter Michail Surabow an der offiziellen Zeremonie zur Amtseinführung des Präsidenten teilnehmen wird“, kündigte der stellvertretende russische Außenminister Grigori Karasin am Donnerstag in Moskau nach einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Itar Tass an. Offen blieb, ob weitere Vertreter des russischen Staates zu dem feierlichen Akt am Samstag kommen werden.

Der Westen fordert direkte Gespräche zwischen Russland und der Ukraine, damit die Weichen für eine Ende der Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Separatisten im Osten der Ukraine gestellt werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte den russischen Präsidenten Wladimir Putin am Mittwoch zu einem Treffen mit Poroschenko aufgerufen.

Russland wirft der Kiewer Regierung vor, militärisch gegen die eigene Bevölkerung im Osten des Landes vorzugehen, „faschistische“ Gruppierungen zu tolerieren und hat sich vorbehalten, die aus Russland stammenden Menschen in der Ukraine zu schützen.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

05.06.2014, 15:11 Uhr

Rußland de-eskaliert, wo es nur kann, die USA und ihre Vasallen ESKALIEREN fleißig weiter (letztere nur unter US-Druck und gegen ureigene Interessen).


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05.06.2014, 15:27 Uhr

Es wird auf Merkel und Hollande ankommen, inwieweit die Bemühungen um Deeskalation von der russischen Seite den Zuspruch bekommen, der notwendig ist die Gesamtsituatio im Krisengebiet so zu entschärfen, dass begründete Aussichten bestehen, einen neuen kalten Krieg zu verhindern, der unmöglich im Interesse der Europäer sein kann.

Man sollte jetzt sehr genau analysieren, wo die Konfliktentschärfer und die Scharfmacher auf der internationalen Bühne auszumachen sind und leztere sehr deutlich benennen und ihnen die "rote Karte" zeigen.

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05.06.2014, 15:41 Uhr

Merkel ruft Putin auf! Wird Putin folgen? Putin muß gegenüber der Ukraine und dem Westen keinen harten Konfrotationskurs fahren.Er weiß, daß die Ukraine ohne langfristige Zusammenarbeit und nur mit Hilfe des Westens nicht auf die Beine kommen wird. Und: Für den Westen kommt der nächste Winter bestimmt.

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