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10.03.2017

18:44 Uhr

Trump trifft Merkel

Kanzlerin soll dem US-Präsidenten Nachhilfe in Sachen Putin geben

Wenn Angela Merkel kommende Woche den US-Präsidenten in Washington besucht, geht es neben dem gescheiterten Handelsabkommen TTIP auch um den Umgang mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Trump will von Merkel lernen.

Bei Merkels Besuch in der kommenden Woche will Präsident Donald Trump von den Erfahrungen der Kanzlerin im Umgang mit Wladimir Putin profitieren. AP

An Merkels Meinung interessiert

Bei Merkels Besuch in der kommenden Woche will Präsident Donald Trump von den Erfahrungen der Kanzlerin im Umgang mit Wladimir Putin profitieren.

WashingtonUS-Präsident Donald Trump will von Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr zum Umgang mit Russland lernen. „Der Präsident ist sehr interessiert daran, die Meinung der Kanzlerin über ihre Erfahrungen im Umgang mit (Russlands Präsidenten Wladimir) Putin zu erfahren“, sagte ein Mitarbeiter des Weißen Hauses am Freitag in Washington.

Trump wolle beim Besuch Merkels nächste Woche in Washington die Sichtweise der deutschen Kanzlerin zur Umsetzung des Minsker Abkommens hören, hieß es weiter. Es gehe auch um die Frage, welche Unterstützung der USA für den Ukraine-Prozess nötig sei.

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Kanzlerin Merkel wird Anfang kommender Woche Donald Trump treffen. Schon vorab wiederholte sie die Absage an Wünsche der US-Regierung, einen bilateralen Handelsvertrag zu schließen.

Trump wolle mit Merkel auch über das auf Eis gelegte Transatlantische Handelsabkommen TTIP reden. Dies habe für die Regierung Trumps bisher nicht im Vordergrund gestanden; eine Entscheidung sei nicht gefällt.

Trump hatte sich grundsätzlich gegen multilaterale Abkommen der USA mit mehreren Ländern gleichzeitig ausgesprochen und das eigentlich bereits zu Ende verhandelte transpazifische Abkommen TPP gekippt. In der Regierung gebe es aber Stimmen, TTIP könne auch als bilaterales Abkommen zweier Partner angesehen werden.

Das Weiße Haus begrüßte deutsche Ankündigungen, wie den Nato-Partnern zugesichert bis 2014 die Ausgaben für die Verteidigung auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu erhöhen. Ob dieser Prozess beschleunigt werden könne, solle auf dem nächsten Nato-Gipfel im Mai in Brüssel besprochen werden.

Von

dpa

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