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21.03.2017

10:39 Uhr

Trump und sein Weingut

„America first“ gilt nur außerhalb der Familie

Eine der obersten Prioritäten von Präsident Trump ist es, Jobs für Amerikaner zu schaffen. Bereits im Wahlkampf hatte er damit geworben. Sein Sohn Eric nimmt es mit der Parole seines Vater allerdings nicht so genau.

Mit einem speziellen Visum sollen 29 Menschen aus Übersee für die Beschäftigung auf Trump Winery einreisen, das hat Donald Trumps Sohn Eric beantragt. AFP; Files; Francois Guillot

Eric Trump

Mit einem speziellen Visum sollen 29 Menschen aus Übersee für die Beschäftigung auf Trump Winery einreisen, das hat Donald Trumps Sohn Eric beantragt.

CharlottesvilleEin Sohn von US-Präsident Donald Trump, Eric, hat für sein Weingut in Virginia die Anstellung ausländischer Hilfsarbeiter beantragt. Mit einem speziellen Visum sollten 29 Menschen aus Übersee für die Beschäftigung auf der auch als Trump Winery bekannten Anlage einreisen, berichtete „The Daily Progress“. Das Visaprogramm erlaubt es Landarbeitern, für eine begrenzte Zeit in die USA zu kommen, wenn der Arbeitgeber nicht genügend inländische Bewerber findet.

Eine der obersten Prioritäten von Präsident Trump ist es, Jobs für Amerikaner zu schaffen. Bereits im Wahlkampf hatte er damit geworben und sich gegen Migranten etwa aus Mexiko und Zentralamerika geäußert, die einen Großteil der zugewanderten Arbeitnehmerschaft in den USA stellt.

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US-Präsident Donald Trump hat schon im Wahlkampf mit Massenabschiebungen von illegalen Migranten gedroht. Tatsächlich wurden seit Jahresbeginn deutlich weniger Mexikaner in ihre Heimat zurückgeschickt.

Nach Angaben einer Anwältin, die für den Antrag des Trump-Weinguts zuständig ist, gab es unter anderem Bewerber aus den Philippinen, Indonesien, Kenia und Nigeria. Bei einer ersten Ausschreibung im Dezember habe es keinen Interessenten aus den Vereinigten Staaten gegeben.

Von

ap

Kommentare (1)

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Frau Ursula Neumann

21.03.2017, 12:10 Uhr

Grundgütiger, was soll man denn vom Trump-Clan anderes erwarten?
Lange bekannt ist, dass die ach so erfolgreichen Firmen des Herrn Trump in Mexiko, Bangladesh und Indien fertigen lassen. Daran wird sich auch nichts ändern. Immerhin gilt die Devise Trump first, erst dann folgt Amerika.
Da sind 29 "Fremdarbeiter" wirklich Peanuts.
Die vielen Leute, die ihn für den Heilsbringer halten, werden ganz schön auf die Nase fallen.

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