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01.06.2017

15:21 Uhr

Trumps Russland-Affäre

FBI interessiert sich für Nigel Farage

Das FBI erhält in der Russland-Affäre neue Erkenntnisse. Sie stießen bei ihren Ermittlungen auf den ehemaligen Chef der britischen Ukip-Partei Nigel Farage. Ihm werde jedoch kein Fehlverhalten vorgeworfen.

Das FBI wurde auf Farrag wegen seinen Kontakten zu Personen aus Trumps Wahlkampfstab als auch zu Wikileaks Gründer Julian Assange aufmerksam. AFP; Files; Francois Guillot

Nigel Farage

Das FBI wurde auf Farrag wegen seinen Kontakten zu Personen aus Trumps Wahlkampfstab als auch zu Wikileaks Gründer Julian Assange aufmerksam.

LondonDer britische Brexit-Befürworter und frühere Ukip-Chef Nigel Farage gerät einem Zeitungsbericht zufolge im Zusammenhang mit der Russland-Affäre rund um US-Präsident Donald Trump ins Visier des FBI. Farage sei für die amerikanischen Ermittler eine „Person von Interesse“, meldete der „Guardian“ am Donnerstag unter Berufung auf namentlich nicht genannte Informanten. Er sei aber weder Verdächtiger noch Ziel der Untersuchung, und ihm werde auch kein Fehlverhalten vorgeworfen.

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Die US-Bundespolizei sei auf den ehemaligen Parteichef der rechtspopulistischen Ukip aufmerksam geworden wegen dessen Beziehungen zu Personen, die sowohl Verbindungen zum Wahlkampfstab Trumps als auch zu Wikileaks-Gründer Julian Assange hätten. Farage wies den Bericht als „hysterisch“ zurück, wie die „Daily Mail“ online meldete. Er sei nie in Russland gewesen und habe auch nie Geschäfte mit Russland gemacht.

Ein Ukip-Sprecher bezeichnete den Bericht als „absurd“. Seines Wissens sei der einzige ernsthafte russische Politiker, den Farage je getroffen habe, der Oppositionelle Garry Kasparow.

Das FBI und mehrere Kongressausschüsse untersuchen, ob Russland im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 zugunsten Trumps mitgemischt hat und ob es Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland gab. Trump und seine Berater haben solche Absprachen wiederholt dementiert, ebenso die russische Regierung.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Herr Tomas Maidan

01.06.2017, 16:32 Uhr

Das sind wirklich saubere Früchtchen. Man kriegt jetzt schon Angst vor dem deutschen Wahlkampf, wenn aus Informationen, die aus dem Hacker-Angriff auf den deutschen Bundestag erbeutet wurden, ein Schmutzwahlkampf a la Donald gemacht wird. Frauke Petry war ja neulich auch schon in Moskau und hat dort sogar Vladimir Schirinowski getroffen.

Herr Peter Spiegel

01.06.2017, 18:24 Uhr

Herr Nigel Farage ist ein Freiheitskämpfer, solche Leute werden immer verfolgt. Glücklicherweise
haben die USA derzeit Trump, er wird für Gerechtigkeit und Freiheit sorgen.

Herr Tomas Maidan

01.06.2017, 19:41 Uhr

Wieso machen sie eigentlich immer einen Zeilenumbruch, Herr Spiegel, nach einderthalb Zeilen? Diese ulkige Formatierung fällt mir häufig bei Trump-Fans auf. Irgendwie machen das ganz viele von ihrer Fraktion so. Woran liegts?

Alkohol?

Hilft schönreden nicht mehr? Müssen Sie sich ihr Idol, der Freiheitskämpfer Donald, schön trinken?

Oder ist es nicht doch so, wie jeder vermutet: Sie sind ein Bot oder ein bezahlter Agitator, der das Produzieren von Bullshitm im Putin-Trump-Style systemtaisch betreibt?

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