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13.01.2016

17:48 Uhr

Tschechiens Finanzminister Babis

„Flüchtlinge sind wie ein Hochwasser“

Andrej Babis sorgt mit einem fragwürdigen Vergleich für Aufregung. Der tschechische Finanzminister hat die Flüchtlingskrise mit einem Hochwasser verglichen. Er verweist dabei auch auf die Vorfälle in Köln.

„Die Bundeskanzlerin (Angela Merkel) ändert ihre Haltung, aber nur sehr langsam, weil sie keinen Fehler zugeben will“, sagte der Unternehmer und Medienmagnat. Reuters

Andrej Babis

„Die Bundeskanzlerin (Angela Merkel) ändert ihre Haltung, aber nur sehr langsam, weil sie keinen Fehler zugeben will“, sagte der Unternehmer und Medienmagnat.

PragDer tschechische Finanzminister Andrej Babis hat die Flüchtlingskrise mit einer Naturkatastrophe verglichen. „Flüchtlinge sind wie ein Hochwasser“, sagte er der Zeitung „MF Dnes“ (Mittwoch). Erst fließe das Wasser in den Keller, dann ins Erdgeschoss, bis das ganze Haus überflutet sei. „Ich habe mehrere Hochwasser erlebt – das ist eine Krise und man muss aktiv sein“, forderte der Gründer der liberal-populistischen ANO-Partei an die Adresse der Europäischen Union gerichtet.

Babis verwies auf die Vorfälle in der Silvesternacht in Köln und anderen deutschen Städten. Deutschland unterschätze die Gefahr, und er befürchte, dass sich ähnliches wiederholen könnte. „Die Bundeskanzlerin (Angela Merkel) ändert ihre Haltung, aber nur sehr langsam, weil sie keinen Fehler zugeben will“, sagte der Unternehmer und Medienmagnat. Jedes Land müsse selbst entscheiden können, ob es Flüchtlinge aufnehmen wolle oder nicht, forderte der Minister.

Von

dpa

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