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04.12.2014

08:51 Uhr

Tschetschenien

Mehrere Tote bei Kämpfen mit Rebellen

In Tschetschenien haben Rebellen laut russischen Angaben einen Verkehrsposten und ein Pressegebäude gestürmt: Dabei wurden mehrere Polizisten erschossen. Das Gebäude, indem sich die Angreifer verschanzten, ist umstellt.

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Grosny/MoskauIn der russischen Teilrepublik Tschetschenien sind bei Kämpfen zwischen der Polizei und Bewaffneten mindestens zehn Menschen getötet worden. Die Angreifer hätten in der Nacht zum Donnerstag drei Verkehrspolizisten in der Hauptstadt Grosny erschossen und sich dann in einem Verlagshaus verschanzt, berichteten russische Agenturen.

Die tschetschenischen Rebellen hielten sich noch in dem Pressegebäude auf, teilte das Anti-Terror-Komitee mit, Sicherheitskräfte umstellten das Gebäude. Sieben der Angreifer seien getötet worden, teilte der kremltreue Republikchef Ramsan Kadyrow mit. Die Kämpfe dauerten an. Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu dem Angriff.

Kadyrow meinte, die Bewaffneten hätten einen Terroranschlag geplant. Der Angriff ereignete sich nur wenige Stunden, bevor Russlands Präsident Wladimir Putin eine Rede an die Nation halten wollte.

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In Tschetschenien, Dagestan und Inguschetien kämpfen islamistische Extremisten für einen von Moskau unabhängigen Gottesstaat. Immer wieder kommt es auch zu Gefechten mit kremltreuen Einheiten. In den 1990er Jahren verhinderte Russland in einem blutigen Krieg, dass sich die islamisch geprägte ölreiche Republik Tschetschenien abspaltete.

Kommentare (6)

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Herr Fred Meisenkaiser

04.12.2014, 09:18 Uhr

Aber diese Terroristen sind doch nach westlicher Lesart nun auch bestimmt Freiheitskämpfer, da sie sich gegen Rußland stellen. Die Hundert Tote bei dem Anschlägen in Moskau werden dann doch bestimmt vernachlässigt?

Herr Martin Ivers

04.12.2014, 10:25 Uhr


Die tschetschenischen Separatisten, jedenfalls einige von ihnen, sind Terroristen und Mörder. Allerdings, so wie sich Russland in der Vergangenheit benommen hat, kann man beruhigt sagen, sie sind Russlands Problem.
Zu den Bombenanschlägen hätte Litwinenko sicher einiges zu sagen gehabt, hätte er sich nicht aus Versehen Polonium und Zucker in den Tee getan.

Herr Martin Ivers

04.12.2014, 10:33 Uhr

*statt* Zucker.

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