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14.01.2015

16:23 Uhr

Türkei

Ankara sperrt Internetseiten mit „Charlie-Hebdo“-Karikatur

Auch ein Gericht in der Türkei möchte offensichtlich nicht, dass Bürger Mohamed-Karikaturen sehen. Es ordnete die Sperrung von Internetseiten, die das Titelblatt der neuen „Charlie Hebdo“ zeigen.

In der Türkei unerwünscht: Internetseiten, auf denen die Titelseite der neuen Ausgabe des Magazins „Charlie Hebdo“ zu sehen sind, sollen per Gerichtsbeschluss gesperrt werden. dpa

In der Türkei unerwünscht: Internetseiten, auf denen die Titelseite der neuen Ausgabe des Magazins „Charlie Hebdo“ zu sehen sind, sollen per Gerichtsbeschluss gesperrt werden.

AnkaraEin Gericht in der Türkei hat die Sperrung von Internetseiten angeordnet, die das Titelbild der neuen Ausgabe der französischen Satirezeitung „Charlie Hebdo“ zeigen. Dies berichtete am Mittwoch die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Auf der Titelseite der am Mittwoch veröffentlichten ersten Ausgabe von „Charlie Hebdo“ seit dem tödlichen Angriff auf die Zeitung vor einer Woche, ist ein weinender Prophet Mohammed zu sehen, der ein Schild mit der Aufschrift „Je suis Charlie“ hält.

Von

afp

Kommentare (5)

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Herr peter Spirat

14.01.2015, 16:38 Uhr

Genial, das also würde auch in Deutschland passieren, wenn Frau Merkel ihren Willen durchsetzt.

Verrat an den Werten der deutschen Demokratie, was Erika da sagte.

Herr Hikmet Özdemir

14.01.2015, 16:56 Uhr

Pressefreiheit hört da auf wo Freiheiten, Empfindungen und Glauben anderer, hier Religionsfreiheit, behindert oder verleumdet wird. Mit Freie Meinungsäußerung und Pressefreiheit in Frankreich ist auch nicht weit her. Eine Person oder eine Zeitschrift, die die Geschehnisse um die Armenier in der Türkei nicht als Völkermord bezeichnet, wird mit Freiheitsstrafe belegt. Wo bleibt die Meinungs- und die Pressefreiheit dann?

Herr Omarius M.

14.01.2015, 17:04 Uhr

war da nicht die tage wer hier und hat die pegida mit em IS verglichen ^^.... sagte doch das es falsch war dem zückerli zu geben in form von merkels aussagen.....

als Wulf damals seine satz im Türkischen Parlament bei ner rede wiederholte war frenetischer jubel zu hören.....
der islam gehöre zu D...
als er anschloss, das das Christentum genauso dann zur Türkei gehöre war stille...

denke das sagte genug aus darüber was "konservative" politker in der Region von "uns" denken und erwarten..^^

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