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23.05.2017

17:38 Uhr

Türkei-Streit

Bundestagsabgeordnete sagen Reise in die Türkei ab

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth sowie drei weitere Abgeordnete des deutschen Bundestages haben eine Reise in der Türkei abgesagt. Für diese Entscheidung werden bisher keine Gründe angeführt.

"Rothe" Karte

Claudia Roth: Deshalb hat sie die Türkei-Reise abgesagt

"Rothe" Karte: Claudia Roth: Deshalb hat sie die Türkei-Reise abgesagt

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BerlinEine über Wochen geplante Reise von vier Bundestagsabgeordneten in die Türkei fällt aus. Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) und drei weitere Abgeordnete haben ihren Besuch abgesagt, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Zu den Gründen wurde zunächst nichts bekannt. Roth will sich aber mit dem SPD-Politiker Nils Annen am Mittwoch dazu in Berlin äußern.

Eigentlich wollte die Delegation von Donnerstag bis Sonntag nach Ankara, Diyarbakir und Istanbul reisen, zu Gesprächen über das jüngste Verfassungsreferendum und dessen Folgen, die innenpolitischen Entwicklungen in der Türkei und deren Beziehungen zur EU. Die Parlamentarier wollten unter anderem Vertreter des Parlamentspräsidiums und des Außenministeriums sowie Abgeordnete treffen. Ein Besuch des Stützpunkts Incirlik war nicht geplant.

Bundeswehr in der Türkei: Abzug aus Incirlik würde Einsatz unterbrechen

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Abzug aus Incirlik würde Einsatz unterbrechen

Da die Türkei Bundestagabgeordneten den Besuch der Truppe in Incirlik untersagte, fordern Politiker einer Verlagerung nach Jordanien. Ein Abzug würde den deutschen Beitrag im Kampf gegen den IS jedoch unterbrechen.

Derzeit belastet ein Streit um Besuche von Abgeordneten auf dem türkischen Stützpunkt die Beziehungen beider Länder. Ankara hatte Parlamentariern des Verteidigungsausschusses den Besuch verweigert. Die Bundesregierung drohte daraufhin mit einem Abzug der dort stationierten rund 260 Soldaten und „Tornado“-Aufklärungsflugzeuge, die sich am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) beteiligen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Leo Löwenstein

24.05.2017, 09:47 Uhr

Gut so, solch eine Lustreise ist rausgeschmissenes Geld.
Da gibt's weder neue Erkenntnisse noch sonst irgendwelche Neuigkeiten.

http://www.n-tv.de/politik/Wie-Erdogan-Osterreich-bestraft-article19856673.html
Hier könnte die mächtigste Frau der Welt mal zeigen, ob sie das auch ist. Sie könnte bei der Nato-Versammlung gleich mal ein Veto gegen diesen Beschluss reinhauen. Denn so baut man Druck auf die Türkei auf.

Ich denke, es wird eher so laufen, dass sich die mächtigste Marionette der Welt hinstellt, die Hände rautet und von alternativlosen Beschlüssen faselt.....ie immer.

Österreich liegt und ist uns näher als die Türkei!!!

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