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13.03.2017

14:29 Uhr

Türkei-Streit

Nato-Generalsekretär fordert gegenseitigen Respekt

Der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg mahnt Europa, den Streit wegen den türkischen Wahlkampfauftritten zu beenden. Er plädierte für die Werte, die einander verbinden und nicht trennen. Insbesondere als Nato-Partner.

„Intensive Debatten sind elementarer Bestandteil der Demokratie, aber gegenseitiger Respekt gehört auch dazu“, mahnt der Nato-Generalsekretär im Türkei-Streit. dpa

Jens Stoltenberg

„Intensive Debatten sind elementarer Bestandteil der Demokratie, aber gegenseitiger Respekt gehört auch dazu“, mahnt der Nato-Generalsekretär im Türkei-Streit.

BrüsselNato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat dazu aufgefordert, den Streit um die Wahlkampfauftritte türkischer Politiker in Europa beizulegen. Die Alliierten sollten untereinander respektvoll miteinander umgehen und versuchen, einen deeskalierenden Ansatz zu verfolgen, sagte er am Montag in Brüssel. „Wir müssen uns darauf konzentrieren, was uns verbindet, (...) und nicht auf das, was uns trennt“, sagte er.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wirft den Nato-Partnern Deutschland und den Niederlanden Nazi-Methoden vor, weil diese geplante Wahlkampfauftritte türkischer Minister in ihren Ländern verhindert haben. „Intensive Debatten sind elementarer Bestandteil der Demokratie, aber gegenseitiger Respekt gehört auch dazu“, kommentierte Stoltenberg am Montag in Brüssel.

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dpa

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