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22.06.2017

16:06 Uhr

Türkei

USA wollen an kurdische Milizen gelieferte Waffen zurück

Sobald der IS besiegt wurde, wollen die USA ihre an die kurdischen Milizen gelieferten Waffen zurückfordern. Die Türkei sorgt sich indes über die Präsenz der Milizen, die als Ableger der verbotenen kurdischen PKK gelten.

Der US-Verteidigungsminister steht wegen der Waffenlieferungen mit seinem türkischen Kollegen Fikri Isik in Verbindung. AP

Jim Mattis

Der US-Verteidigungsminister steht wegen der Waffenlieferungen mit seinem türkischen Kollegen Fikri Isik in Verbindung.

AnkaraDie USA wollen an kurdische Milizen in Syrien gelieferte Waffen nach einem Sieg über die Islamisten-Miliz IS wieder zurückfordern. Dies habe US-Verteidigungsminister Jim Mattis seinem türkischen Kollegen Fikri Isik zugesichert, verlautete am Donnerstag aus Kreisen des türkischen Verteidigungsministeriums. Zugleich würden die USA der Türkei monatlich eine detaillierte Liste über die Art der an die Kurden-Miliz YPG gelieferten Waffen zukommen lassen.

Die Türkei sorgt sich über die zunehmende Präsenz kurdischer Kämpfer an ihrer Grenze. Die YPG ist nach Ansicht der Regierung in Ankara ein Ableger der verbotenen kurdischen PKK, die seit den 80er Jahren einen gewaltsamen Aufstand im Südosten der Türkei führt. An die YPG gelieferte Waffen seien letztendlich in den Händen der PKK gelandet. Dagegen betrachten die USA die YPG in Syrien als wichtigsten Verbündeten im Kampf um die IS-Hochburg Rakka.

Von

rtr

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