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20.10.2014

17:16 Uhr

U-Boot vor Schweden?

Mysteriöses „Unterwasserobjekt“ bleibt unerkannt

Großeinsatz vor Stockholm: Die schwedische Marine sucht nach einem mysteriösen „Unterwasserobjekt“. Über ein russisches U-Boot wurde spekuliert – jetzt verweist Moskau auf die Niederlande. Die dementiert.

Vor der Küste bei Stockholm

Aufnahmen zeigen unbekanntes Unterwasserobjekt

Vor der Küste bei Stockholm: Aufnahmen zeigen unbekanntes Unterwasserobjekt

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StockholmBei dem mysteriösen Unterwasserobjekt vor der Küste Stockholms soll es sich nach russischen Angaben um ein U-Boot aus den Niederlanden gehandelt haben. Die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtete am Montag unter Berufung auf Quellen im Moskauer Verteidigungsministerium, dass das gesuchte Schiff das U-Boot „Bruinvis“ aus den Niederlanden sei, das inzwischen in den Hafen der estnischen Hauptstadt Tallinn eingelaufen sei.

Die schwedische Regierung solle zur Aufklärung der Frage Kontakt mit der niederländischen Marine aufnehmen, empfahl die Quelle im Moskauer Verteidigungsministerium demnach. Die „Bruinvis“ habe in der vergangenen Woche vor der schwedischen Küste „Übungen“ vorgenommen, darunter das schnelle Auftauchen, hieß es in dem Bericht weiter. Am Freitag sei es in den Hafen von Tallinn eingelaufen, vermutlich werde es am Montag wieder Richtung Niederlande auslaufen.

Die niederländische Marine wies die Angaben Russlands zurück. „Das ist absolut nicht wahr“, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministerium am Montag in Den Haag der Nachrichtenagentur dpa. Die niederländischen U-Boote, die zu einer Übung in Schweden waren, hätten am Freitag in der estnischen Hauptstadt Tallinn gelegen. „Das können wir auch mit Fotos beweisen.“ Die U-Boote seien nun auf dem Weg zurück in die Niederlande.

In schwedischen Medien war über einen russischen Geheimdiensteinsatz in der Nähe der Inseln um Stockholm spekuliert worden. Russland dementierte das. Die schwedische Armee versucht seit dem Wochenende mit einen Großeinsatz, das Rätsel um das unbekannte Objekt zu lösen.

Im Zuge ihrer Suche hatte sie ein Foto des Objekts veröffentlicht. „Das ist ein fremdes Schiff“, sagte Konteradmiral Anders Grenstad am Sonntag vor Journalisten und zeigte auf ein körniges Bild, das am Morgen gemacht worden sein soll. Darauf ist in weiter Entfernung ein schwarzes Objekt zu sehen. Wegen der unzureichenden Qualität der Aufnahme sei es aber nicht möglich, die Herkunft des Schiffs zu bestimmten, sagte Grenstad.

Kommentare (15)

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Herr Josef Schmidt

20.10.2014, 12:23 Uhr

Da reitet Putin auf Nessie in einer KGB Mission.

Herr Rainer Feiden

20.10.2014, 12:43 Uhr

Nö Herr Schmidt,
die Sache ist aufgeklärt: es war Käptn Nemo mit der Nautilus!

Account gelöscht!

20.10.2014, 12:49 Uhr

Das offizielle und politische Schweden, das gleiche gilt für Finnland, steht schon längst an der Seite der NATO. Beide Bevölkerungen müssen mehrheitlich aber noch überzeugt werden, Schutz vor dem Russen zu benötigen und sich zu wünschen Mitglied in der NATO zu werden.

Zur Not wird dafür auch ein niederländisches U-Boot zu einem russischen U-Boot gemacht. Herrlich ist nur wie strunzendoof sich die NATO bei ihrem Fals-Flag Terror anstellt.

Wieder einmal ein durchsichtiges und perfides Spiel von dem Welthegemon USA und ihren hörigen europäischen Spießgesellen! Die NATO verlassen und dann aus Deutschland raus schmeißen wäre ein garantiertes Mittel sofort die Feindstaatenklausel der UNO gegen Deutschland in Kraft zu setzen und Deutschland militärisch von der NATO besetzen zu lassen! Unsere “demokratischen“ Freunde würden soviel Demokratie nämlich niemals zu lassen, noch nicht mal bei sich zu Hause. Tolle Demokratie und ganz tolle Freunde, ich bin jeden Tag mehr begeistert!!!

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