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21.01.2008

15:41 Uhr

Überwachung

Israel bringt Spionagesatellit in Stellung

Die indische Weltraumorganisation ISRO hat am Montag einen israelischen Spionagesatelliten erfolgreich ins All transportiert. Der Satellit namens Tecsar sei in die geplante Umlaufbahn gebracht worden, sagte ein ISRO-Sprecher der indischen Nachrichtenagentur IANS.

HB JERUSALEM. Israel hat am Montag einen neuentwickelten Spionagesatelliten ins All gebracht, der Aktivitäten im Iran auch bei Nacht und wolkigem Wetter erfassen können soll. Der „TECSAR“-Satellit verfüge über ein weiterentwickeltes Radarsystem, hieß es Militärkreisen. Israel misst dem Satelliten große Bedeutung bei, da befürchtet wird, dass der Iran eine Atombombe entwickeln könnte. Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat in Reden auch schon damit gedroht, den jüdischen Staat auszulöschen.

Erste Bilder des neuen Satelliten lägen in etwa zwei Wochen vor, erklärte das Unternehmen Israel Aerospace Industries, das das Gerät baute. „'TECSAR“ ist der erste derartige Satellit, der in Israel entwickelt wurde“, erklärte die Firma. Es sei einer der modernsten Satelliten der Welt. Die Entwicklung kostete den Angaben zufolge mehrere Millionen Dollar. Die derzeit im All befindlichen Satelliten der „Ofek“-Reihe verfügen nur über Kameras.

Der Satellit wurde mit einer indischen Rakete von einem Raumfahrtzentrum in Südindien ins All gestartet.

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