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04.07.2012

19:09 Uhr

Ukraine

Klitschko bei Demonstration in Kiew verletzt

Ein umstrittenes Gesetz über Russisch als Amtssprache heizt in der Ukraine die politische Stimmung an. Es kommt zu Gewalt auf der Straße. Beim Polizeieinsatz in Kiew wird Boxweltmeister Vitali Klitschko leicht verletzt.

Vitali Klitschko wurde bei der Demonstration leicht verletzt. Reuters

Vitali Klitschko wurde bei der Demonstration leicht verletzt.

KiewTränengas und Tumulte in Kiew: Ein erbitterter Streit um die Aufwertung von Russisch zur zweiten Amtssprache ist in der Ukraine eskaliert. Bei einer Demonstration hunderter Regierungsgegner in Kiew wurde auch Boxweltmeister und Oppositionspolitiker Vitali Klitschko am Mittwoch leicht an der Hand verletzt.

Aus Protest gegen das Gesetz reichte Parlamentspräsident Wladimir Litwin seinen Rücktritt ein. Staatschef Viktor Janukowitsch schloss mit Verweis auf die verhärteten Fronten vorgezogene Parlamentswahlen nicht aus.

Wegen der Tumulte sagte Janukowitsch eine Pressekonferenz ab, auf der er die jüngst zu Ende gegangene Fußball-Europameisterschaft in der Ex-Sowjetrepublik bilanzieren wollte.

„Nach lächelnden Ukrainern bei der EM sieht die Welt erneut das gewohnte Bild der vergangenen Jahre aus Kiew: Polizeihelme, Tränengas und Knüppel gegen friedliche Demonstranten durch eine brutale und undemokratische Regierung“, kritisierte Klitschko den Polizeieinsatz scharf. „Das Land hat keine Zukunft. Die Gesetze funktionieren nicht, die Bürger sind rechtlos, das Vertrauen wird manipuliert.“

Der Boxweltmeister habe eine Schnittwunde erlitten, bestätigte ein Sprecher seiner Partei Udar. Zudem habe der ältere der Klitschko-Brüder nach einem Tränengaseinsatz seine Augen mit Wasser ausspülen müssen. Der Chefredakteur der Zeitung „Serkalo Nedeli“, Sergej Rachmanin, erlitt einen Herzanfall.

Kommentare (2)

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04.07.2012, 21:19 Uhr

Chuck Norris wäre das nicht passiert..

Der_Henker

05.07.2012, 10:18 Uhr

Putin soll sich die Ukraine wieder einverleiben .Die Ukraine gehört völkerrechtlich zu Rußland u. nicht in die
EU.Es kann nicht sein ,daß Deutschland den nächsten
Bankrottstaat durchfüttern muss.

Putin freut sich auf die Spätheimkehrer .Die Russen werden niemals zur EU gehören ,weil auch hier der Pleitegeier
herrscht .

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