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19.12.2013

04:26 Uhr

Ukraine

Klitschko hofft auf Solidarität der EU

Der ukrainische Oppositionspolitiker Vitali Klitschko hat kurz vor dem EU-Gipfel in Brüssel die europäischen Politiker zur Solidarität mit den Demonstranten aufgefordert. Er hofft auf ein klares Zeichen.

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BerlinDer ukrainische Oppositionspolitiker Vitali Klitschko hat die EU zur Unterstützung der regierungskritischen Demonstranten in Kiew aufgefordert. Er hoffe sehr, dass sich die EU bei ihrem am Donnerstag beginnenden Gipfel mit den Protestierenden "solidarisiert und erneut ein klares Zeichen der Unterstützung sendet", schrieb er in einem Gastbeitrag für die "Bild"-Zeitung vom Donnerstag. "Die europäischen Politiker müssen wissen: Mit der jetzigen Regierung und diesem Präsidenten wird es keine Annäherung an Europa geben."

Seit der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch Ende November ein geplantes Assoziierungsabkommen mit der EU gestoppt hatte, wird das Land von prowestlichen Massendemonstrationen beherrscht. Klitschko gehört zu den Anführern des Protests, der sich vor allem auf dem zentralen Platz in Kiew, dem Maidan, abspielt. Die Regierungskritiker fürchten, dass Janukowitsch das Land stärker an Russland statt an Europa bindet.

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"Wir wollen mit Reformen Wohlstand erreichen und nicht länger hinnehmen, dass durch die Korruption nur einige wenige im Reichtum leben," sagte Klitschko und verwies auf eine proeuropäische Haltung der Ukrainer. „70 Prozent wollen ein EU-Abkommen - und damit eben kein Abkommen mit Russland. Die Menschen auf dem Maidan wollen keine Zollunion, sie wollen näher an die Europäische Union rücken.“

Kommentare (7)

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Matze

19.12.2013, 09:01 Uhr

Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes nennt man das, was Herr Klitzschko fordert, unbeachtet, dass es in der Ukraine eine demokratisch gewählte Regierung gibt, und dass auch ein Mißtrauensvotum gegen die Auffassung von Klitzschko ausgegangen ist. Dass ein Großteil der Bevölkerung und die ukrainische Wirtschaft gegen eine angestrebte EU-Annäherung an dier EU sind, spielt bei Klitzschko und der ihn unterstützenden EU alles keine Rolle. Doch Demokratie ist in der EU schon lange kein hohes Gut mehr.

Lurch

19.12.2013, 09:45 Uhr

Klitschko, geh in den Ring und boxe dort, aber lasse Deine geschmierte Vasallenaktion, das ist wohl wie ein Tiefschlag gegen die eigenen Mitmenschen. Du hast Dich 3 oder 4 x als möglicher Kandidat für eine Partei aufstellen lassen, keiner wollte Dich und nun hast Du selbst eine Partei gegründet und diese macht diesen Terror, Du bist einfach nur peinlich geworden, erneut, geh boxen, da hast Du mehr Erfolg und bleibst auch menschlich. Das hier ist eine Frechheit von Dir, sich schmieren lassen um Terror zu erzeugen, Du bist politisch naiv und denkst, nur weil Du in die EU möchtest müssen es alle anderen auch? Geh nach Hause Du Hofschranzenbückling.

RumpelstilzchenA

19.12.2013, 09:52 Uhr

Ca. 200 T tyrannisieren 55 Mio..
Box-Birne, Klitschko ist wohl das Boxen aufs Gehirn geschlagen.
Ein trauriger Fall.
Vielleicht könnte man die Ukrainer wie die Ostdeutschen mit Bananen locken?

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