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05.08.2014

22:28 Uhr

Ukraine-Konflikt

USA besorgt über russische Soldaten an Grenze

Etwa 10.000 russische Soldaten befinden sich laut Pentagonsprecher Kirby derzeit an der ukrainischen Grenze. Eine mögliche Invasion bestätigte er nicht. Doch nicht nur die hohe Anzahl der Männer bereitet den USA Sorgen.

Soldaten bei einer Übung. Laut John Kirby sind die russischen Truppen „sehr leistungsfähig". AFP

Soldaten bei einer Übung. Laut John Kirby sind die russischen Truppen „sehr leistungsfähig".

WashingtonDie USA haben sich besorgt über russische Truppen an der ukrainischen Grenze geäußert. Nach den Worten von Pentagonsprecher John Kirby handelt es sich um etwa 10.000 Soldaten.

Das Entscheidende sei aber, dass die Truppen im Grenzgebiet immer besser ausgerüstet würden, etwa mit Artillerie zur Luftabwehr sowie mit Spezialkräften. Zudem befänden sich die Truppen derzeit näher an der Grenze als noch im Frühjahr, sagte Kirby am Dienstag vor Journalisten.

Der Frage, ob die Soldaten zu einer Invasion in der Ukraine in der Lage seien, wich Kirby allerdings aus. Er sagte lediglich, die Soldaten seien „sehr leistungsfähig“ und „in hohen Maße einsatzbereit“. Kirby bestätigte allerdings nicht, dass Moskau immer mehr Soldaten an der Grenze stationiere. Die reine Anzahl sei aber nicht das Entscheidende.

Dagegen berichtete die „New York Times“, Moskau habe die Zahl seiner Soldaten im Grenzgebiet fast verdoppelt. Moskau habe dort in den vergangenen Wochen bis zu 21.000 Soldaten zusammengezogen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf westliche Regierungsvertreter. Diese „gefechtsbereite Streitmacht“ könne mit wenig Vorwarnung aktiv werden. Die Ukraine sprach sogar von 45.000 russischen Soldaten an ihrer Grenze.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Herr peterchen Mondfahrt

06.08.2014, 10:13 Uhr

Es zündelt also in der Ukraine, und alle zündeln mit. Die Frage ist, ob es sich Putin innenpolitisch leisten kann, der Abschlachtung russisch-stämmiger Frauen und Kinder in der Ostukraine durch die ukrainische Armee tatenlos zuzusehen.

Herr Chris Reisinger

06.08.2014, 11:19 Uhr

Ist ja völlig klar - die USA wieder - und die NATO, sprich Herr Rasmussen gießt noch zusätzlich Öl ins Feuer !!!!
Was würden die USA militärisch machen, wenn diese in der Lage von Russland wären ? Die hätten wahrscheinlich schon längst unter einem weiteren erfundenem Vorwand einen Krieg angefangen .....
Tatsache ist, dass den USA der Machteinfluss auf dieser Welt schrittweise verloren geht, und das verkraften diese Cowboys mit ihrer John-Wayne-Manier nicht ...
Und um so trauriger ist, dass unsere verantwortlichen Politiker hier mitmachen und Europa an die Grenze eines weiteren Krieges führen !!!!!!!!

Herr Dieter Schulz

06.08.2014, 14:55 Uhr

Erst inszenieren die Amis mit ihren EU-Vasallen einen Putsch in der Ukraine. Dann schicken sie Geheimdienstler und Söldner zur Unterstützung der Putschisten in das Land und danach fangen sie die richtige Hetze gegen Russland an. Wer bis heute die Strategie der Amis immer noch nicht begriffen hat, der wird es oder will es niemals lernen. Hier geht es eindeutig um geopolitische Einflusssphären und nicht etwa um die armen Menschen in der Ukraine. Unabhängig davon, dass Putin auch kein Mensch von Traurigkeit ist, stellt sich die Frage "Was wollen die Amis in der Ukraine?".

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