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01.08.2014

10:24 Uhr

Ukraine-Krise

20 Soldaten sollen bei Rebellenangriff getötet worden sein

Laut einem Bericht ukrainischen Fernsehsenders ist eine Fallschirmjäger-Einheit in der Nacht mit Mehrfach-Raketenwerfern von Separatisten angegriffen worden. Dabei kamen 20 ukrainische Soldaten ums Leben.

Brodelnder Konflikt: Die Ukraine-Krise kann laut Experten für die Sicherheit Europas gefährlich werden. AFP

Brodelnder Konflikt: Die Ukraine-Krise kann laut Experten für die Sicherheit Europas gefährlich werden.

KiewBei einem Angriff prorussischer Separatisten in der Ostukraine sind nach einem Bericht eines ukrainischen Fernsehsenders 20 Soldaten getötet worden. Eine Fallschirmjäger-Einheit sei in der Nacht nahe der Stadt Schachtarsk mit Mehrfach-Raketenwerfern angegriffen worden, berichtete der Sender Kanal 112 am Freitag. Nach Angaben des Militärs wurde die Einheit auch mit Panzern beschossen. Wie viele Soldaten getötet worden seien, könne noch nicht gesagt werden.

Schachtarsk liegt in dem von den Rebellen kontrollierten Gebiet, wo am 17. Juli die malaysische Verkehrsmaschine mit 298 Menschen abgestürzt war. Seit dem Absturz haben die ukrainischen Streitkräfte ihre Offensive gegen die Separatisten verstärkt, um sie aus der Region zu vertreiben. Am Donnerstag waren erstmals Experten der internationalen Untersuchungskommission zur Absturzstelle gelangt. Die Fachleute sollen in den kommenden Tagen die Wrackteile genauer untersuchen, um Aufschluss über die Absturzursache zu erhalten und weitere Leichen zu bergen. Nach US-Angaben wurde die Maschine vermutlich von den Separatisten mit einer russischen Rakete abgeschossen.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)

Ziele der OSZE

Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Frieden sind die Hauptziele der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Sie fördert die humanitäre, wirtschaftliche, ökologische und technische Zusammenarbeit und entsendet häufig Wahlbeobachter.

Die Teilnehmerstaaten

Zu den 57 Teilnehmerstaaten gehören alle Länder Europas, die USA, Kanada, die Nachfolgestaaten der Sowjetunion und die Mongolei. Im laufenden Jahr hat Deutschland den OSZE-Vorsitz, davor war es Serbien.

Das wichtigste Exekutivgremium

Das wichtigste Exekutivgremium ist der Ständige Rat. Das Sekretariat in Wien hat rund 200 Mitarbeiter. In Missionen und Büros in 17 Ländern arbeiten 2880 weitere Menschen für die OSZE. Im Mai wurde für 2014 ein Jahresetat von gut 142 Millionen Euro beschlossen (2013: 145 Millionen).

Der Vorläufer der OSZE

Vorläufer der OSZE war die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). Die Unterzeichnung der KSZE- Schlussakte 1975 in Helsinki (Finnland) sorgte für eine allmähliche Entspannung im Ost-West-Konflikt. 1994 wurde die KSZE in OSZE umbenannt.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Herr Ribbentrop

01.08.2014, 10:57 Uhr

Ich glaube Sie verwechseln was. Die Rebellen sind eingekesselt und werden von russischen "Katjuschas" vom russischen Territorium abgeschossen, unterstützt! Aber sie schauen ja bestimmt "Russia Today" und glauben der goebbelistischen Verdrehungspropaganda!
Der Unterschied ist und wird sein, die einen sind dumpfe, brutale Söldner und die anderen Kämpfen für ihre Heimat! Vietman, Afganistan, Kambodscha und viele andere Plätze haben gezeigt, dass das der große Unterschied ist und entscheidend ist!

elly müller

01.08.2014, 11:38 Uhr

Das machen die Separatisten oder besser, die russischen Söldner doch jedes Mal!!!!!!!!!!

Die haben schlicht und ergreifend keinen Respekt vor den Menschen! Die Gräueltaten sind ja bekannt!

Pfui Teufel! Trinken wohl alle zu viel Wodka!

Frau Viktoria Bardyschewa

01.08.2014, 13:47 Uhr

Hallo Elly Müller. Vergessen Sie den russischen Bär, der bessofen auf dem Roten Platz vor dem Kreml tanzt. Nicht alle Russen trinken Wodka. Auf jeden Fall nicht mehr, als irgendeine andere Nation. Und übrigens, dank "russischen Söldner" wurde im zweiten Weltkrieg faschismus besiegt.

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