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12.07.2017

14:52 Uhr

Ukraine-Krise

Berlin nennt Turbinen-Transport auf Krim inakzeptabel

Bevor in Bezug auf den Krim-Transport von Siemens-Turbinen mögliche Konsequenzen gezogen werden, will die Bundesregierung eine rasche Aufklärung des Vorgangs. Regierungssprecher Seibert findet deutliche Worte.

Wie konnten die Turbinen trotz Sanktionsauflagen auf der Krim landen? dpa

Siemens

Wie konnten die Turbinen trotz Sanktionsauflagen auf der Krim landen?

BerlinDie Bundesregierung hat rasche Aufklärung über den Transport von Siemens-Gasturbinen auf die Krim durch Russland entgegen von Sanktionsauflagen verlangt. Der Vorgang werde von der Bundesregierung „mit großer Aufmerksamkeit“ verfolgt, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. „Eine vertragswidrige Verbringung der Turbinen auf die Krim entgegen hochrangiger Zusicherungen – das ist ein bemerkenswerter Vorgang.“

Über mögliche Konsequenzen eines solchen „gänzlich inakzeptablen“ Vorganges werde derzeit beraten, sagte Seibert. „Jetzt kommt es zunächst mal darauf an, den Sachverhalt möglichst schnell und möglichst umfassend zu klären.“ Da sei vor allem der Siemens-Konzern gefragt. Unternehmen müssten prüfen, ob unternehmerisches Handeln unter ein Sanktionsregime falle.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Tomas Maidan

12.07.2017, 15:17 Uhr

Eine Schande, was Siemens da macht! Russland setzt dem Westen einen ausgewachsenen Ochsenfrosch ins weiße Haus - und Firmen wie Siemens tun so, als wenn sie die Sanktionen nichts angehen würden. Russland gehört radikal isoliert genau wie Nord-Korea. Wir müssen uns nicht alles gefallen lassen.

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