Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.02.2015

11:39 Uhr

Ukraine-Krise

EU verhängt Einreisesperren gegen russischen Vizeminister

Die EU hat neue Sanktionen gegen Russland und die prorussischen Separatisten in der Ukraine in Kraft gesetzt. Unter anderem der stellvertretende russische Verteidigungsminister darf nicht mehr in die EU einreisen.

Die EU hat weitere Einreisesperren gegen Russland und die Separatisten im Osten der Ukraine verhängt. AFP

Separatisten-Panzer in Donezk

Die EU hat weitere Einreisesperren gegen Russland und die Separatisten im Osten der Ukraine verhängt.

BrüsselDer stellvertretende russische Verteidigungsminister Arkadi Bachin sowie andere ranghohe Militärs dürfen künftig nicht mehr nach Deutschland oder in andere EU-Staaten einreisen. Die Maßnahme gehört zu neuen Sanktionen der EU gegen Russland und prorussische Separatisten in der Ukraine. Diese umfassen neben Reisebeschränkungen auch das Einfrieren von möglicherweise in EU-Staaten vorhandenen Vermögenswerten.

Die EU veröffentlichte am Montag die Liste der betroffenen Personen. Auf die Ausweitung der Sanktionen hatten sich die EU-Staaten bereits vor der Friedensinitiative von Deutschland und Frankreich geeinigt. Anlass für den Schritt waren die schweren Kämpfe in der ostukrainischen Hafenstadt Mariupol, bei denen auch zahlreiche Zivilisten starben.

Von der Sanktionsausweitung sind 14 Separatisten sowie 5 russische Mandats- und Amtsträger betroffen. Neben den Einzelpersonen wurden 9 Separatistengruppen auf die Liste gesetzt. Dem General Bachin wird beispielsweise vorgeworfen, als Vize-Verteidigungsminister direkt an einer illegalen Entsendung russischer Streitkräfte in die Ukraine beteiligt gewesen zu sein.

Von

dpa

Kommentare (14)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Vittorio Queri

16.02.2015, 11:55 Uhr

>> Die EU hat neue Sanktionen gegen Russland und die prorussischen Separatisten in der Ukraine in Kraft gesetzt. Unter anderem der stellvertretende russische Verteidigungsminister darf nicht mehr in die EU einreisen. >>

Das ist eigentlich ein Paradebeispiel des Zynismus und Heuchelei der westlichen
"Demokratie" !

Die Russen sollten gerechterweise ihrerseits die Einreise von Hollande und Merkel in die GUS-Staaten sanktionieren. Denn diese verlogenen Kreaturen haben dort NICHTS verloren !

Herr walter danielis

16.02.2015, 12:04 Uhr

Eine weitere, sehr kluge, friedensstiftende Maßnahme!? Putin hat das Spiel des Westens längst durchschaut. Er wird solange mitspielen wie er es für nützlich hält. Aber es wird der Zeitpunkt kommen, wo er Nägel mit Köpfen macht. Wenn der Ukraine der Preis - Abtrennung der Donbass - zu hoch ist, wird sie später einen viel höheren Preis zahlen müssen. Wie hat er Kujat gesagt: Wenn Putin will, ist er in 10 Tagen in Kiew. Er hat auch keine Alternative. Will er Rußland retten , muß er das durchziehn.

Frau Margrit Steer

16.02.2015, 12:39 Uhr

Wie weit will der Westen noch gehen im Kriegsgezündel?
Denn begonnen hat die Krise auf em Midan und die ha der Westen ausgelöst.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×