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26.06.2017

15:03 Uhr

Ukraine-Krise

Macron kündigt weitere Friedensgespräche an

Der französische Staatschef Macron will in der Ukraine-Krise vorangehen. Er will zusammen mit Merkel, Putin und dem ukrainischen Präsidenten neue Ergebnisse erzielen. Das Normandie-Format sei die beste Verhandlungsform.

Der französische Staatspräsident und der ukrainische Präsident Poroschenko geben gemeinsam nach einem Treffen im Élysée-Palast in Paris eine Pressekonferenz, um das weitere Vorgehen in der Ukraine-Krise bekanntzugeben. AP

Petro Poroschenko und Emmanuel Macron

Der französische Staatspräsident und der ukrainische Präsident Poroschenko geben gemeinsam nach einem Treffen im Élysée-Palast in Paris eine Pressekonferenz, um das weitere Vorgehen in der Ukraine-Krise bekanntzugeben.

ParisFrankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat weitere Friedensgespräche zur Lösung der Ukraine-Krise angekündigt. Um greifbare Ergebnisse zutage zu fördern, werde er Ende nächster Woche eine Telefonkonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kremlchef Wladimir Putin abhalten, sagte Macron am Montag nach einem Treffen mit Poroschenko im Élysée-Palast in Paris.

Macron bestand auf einer Pressekonferenz an Poroschenkos Seite darauf, dass die Kontaktgruppe zwischen den vier Ländern, das sogenannte Normandie-Format, immer noch das beste Forum für Diskussionen über die Situation in der Ukraine sei.

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Es ist ein zähes Bemühen um Frieden in der Ostukraine. Der ausgehandelte Waffenstillstand wird weiterhin regelmäßig verletzt. Doch nun scheint es bald einen neuen Anlauf für Lösungsgespräche zu geben.

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union hatten sich am vergangenen Donnerstag auf eine Verlängerung der Sanktionen gegen Russland um sechs Monate geeinigt. Die EU hatte die Strafmaßnahmen vor drei Jahren wegen der Annexion der Krim und Russlands Rolle bei den bewaffneten Kämpfen in der Ostukraine verhängt und mehrfach verlängert.

Von

ap

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