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05.01.2015

14:35 Uhr

Ukraine-Krise

Militär mit neuem Kriegsgerät ausgerüstet

Ein Gipfeltreffen soll zur Beilegung der Ukraine-Krise verhelfen. Ungeachtet aller Friedensbemühungen hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko seine Armee mit neuen Kampfjets, Haubitzen und Panzern ausgestattet.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat die Staats- und Regierungschefs Merkel, Hollande und Putin zu Gesprächen eingeladen. dpa

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat die Staats- und Regierungschefs Merkel, Hollande und Putin zu Gesprächen eingeladen.

Schitomir/Berlin/ParisUngeachtet internationaler Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt hat Präsident Petro Poroschenko dem Militär weiteres schweres Kriegsgerät für den Kampf gegen Separatisten übergeben. „Ich bin überzeugt, dass 2015 das Jahr unseres Sieges wird. Dazu brauchen wir eine starke, patriotische und gut ausgerüstete Armee“, sagte der prowestliche Staatschef am Montag bei einer Zeremonie nahe Schitomir im Norden der Ex-Sowjetrepublik. Er übergab unter anderem Kampfjets vom Typ MiG-29 und Su-27 sowie Haubitzen und Schützenpanzer.

Für Frieden im Krisengebiet Donbass sei eine geschlossene Grenze der Ostukraine zu Russland unabdingbar, betonte Poroschenko. Gerade darüber hätten Diplomaten aus Deutschland, Russland, der Ukraine und Frankreich am Montag hinter verschlossenen Türen in Berlin gesprochen.

Es gehe auch um die Vorbereitung eines internationalen Krisengipfels, der am 15. Januar in der kasachischen Hauptstadt Astana stattfinden könnte, betonte der ukrainische Präsident. Der einflussreiche russische Außenpolitiker Alexej Puschkow zeigte sich unterdessen enttäuscht von der harten Haltung Deutschlands in der Ukraine-Krise.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe ihre Rolle als wichtigster Verhandlungspartner Moskaus an Frankreichs Präsidenten François Hollande verloren, teilte er per Twitter mit.

Das für Mitte Januar geplante Gipfeltreffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Beilegung der Ukraine-Krise ist nach neuen Angaben der Bundesregierung noch unsicher. „Klar ist: Ein solches Treffen ist nur dann sinnvoll, wenn da auch echte Fortschritte erzielt werden können“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin vor Journalisten.

„Ob und wann es zu einem solchen Treffen im Normandie-Format kommen wird, kann ich Ihnen heute noch nicht sagen.“ Als Fortschritt wäre etwa ein anhaltender Waffenstillstand, eine Einigung auf eine Demarkationslinie zwischen Regierungstruppen und Separatisten in der Ostukraine oder der Abzug der schweren Waffen aus der Region zu werten.

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Angela Merkel, Wladimir Putin und François Hollande: Mit diesen Staatschefs will der ukrainische Präsident Petro Poroschenko am 15. Januar in Kasachstan zusammentreffen. Thema: Eine Lösung der Ukraine-Krise. Mal wieder.

Der französische Präsident Francois Hollande kündigte an, er werde an dem Vierer-Gipfel mit Putin, Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko am 15. Januar in der kasachischen Hauptstadt Astana teilnehmen. Auch Hollande äußerte allerdings die Erwartung, bei den Beratungen müsse etwas herauskommen.

„Wenn es nur darum geht, sich zu treffen und zu reden ohne tatsächlich voranzukommen, dann hat es keinen Sinn“, sagte er dem französischen Rundfunksender France Inter. Poroschenko hatte Ende Dezember erklärt, er habe die Staats- und Regierungschefs zu den Gesprächen eingeladen.

In Berlin berieten am Montag hochrangige Diplomaten der vier Länder über eine Annäherung in der Krise. Sollte es dabei Fortschritte geben, könnte nach Informationen aus Diplomatenkreisen nach dem orthodoxen Weihnachtsfest ein Treffen der Außenminister stattfinden.

Bundeskanzlerin Merkel empfängt am Donnerstag den ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk in Berlin. Außenminister Frank-Walter Steinmeier bemüht sich bereits seit Wochen, mit einem neuen Treffen der Kontaktgruppe Schwung in die Verhandlungen über die Ukraine-Krise zu bringen.

Kommentare (7)

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Herr Franz Paul

05.01.2015, 14:59 Uhr

Wie macht er das? ich denke die sind pleite, und können nicht mal ihr aktuelles Milität bezahlen? MiG und SU sind russische Jets. Woher kommen die?

Herr Dr. Michael Klein

05.01.2015, 15:44 Uhr

Waffen für die US-Marionettenregierung in Kiew?

Westen auf Kriegskurs mit Russland?

Die Ukraine wird von den USA kräftig mit Waffen aufgerüstet. Damit könnte die Situation in der Ukraine in diesem Jahr weiter eskalieren.

Alles läuft auf weitere Provokationen Russlands hinaus. Sollte Moskau jedoch reagieren, kann man damit den Russen die Schuld für weitere Eskalationen in die Schuhe schieben.

Obwohl der Staats-Bankrott droht, verdoppelt die Ukraine ihre Militär-Ausgaben!

Die US-Marionettenregierung in Kiew zieht 40.000 Wehrpflichtige ein und erhöht die Militärausgaben auf 2,4 Milliarden Euro!

Das Land ist pleite und kann seine Schulden aktuell nur mit Krediten vom EU-Steuerzahler bedienen.

Werden europäische Steuergelder für die Aufrüstung der Ukraine verwendet?

[...] Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette  

Account gelöscht!

05.01.2015, 16:14 Uhr

Ein Gipfeltreffen soll zur Beilegung der Ukraine-Krise verhelfen. Ungeachtet aller Friedensbemühungen hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko seine Armee mit neuen Kampfjets, Haubitzen und Panzern ausgestattet.

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Wie Hoch ist der " BIP " von der Ukraine ???

Wie Groß sind die Devisen-Reserven der Ukraine ???

Wie Groß sind die Bestände der Ukraine an Edelmetalle ???

ABER wovon werden die nicht einmal bekannt gegeben SUMMEN

für Neue Waffen Beschaffungen bezahlt ???

WER FINANZIERT...wer bezahlt am Ende ???






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