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09.06.2017

08:27 Uhr

Ukraine-Krise

USA halten an Russland-Sanktionen fest

Vor der Vereidigung zum US-Präsidenten sprach Trump davon, die Beziehungen zu Russland verbessern zu wollen. Doch da in der Ukraine-Krise keine Lösung in Sicht ist, hält er an den Strafmaßnahmen gegen den Kreml fest.

Die Trump-Regierung glaubt, dass die Strafmaßnahmen das beste Werkzeug sind, um Russland zur Erfüllung seiner Verpflichtungen zu drängen. AP

Ukrainisch-russische Grenze

Die Trump-Regierung glaubt, dass die Strafmaßnahmen das beste Werkzeug sind, um Russland zur Erfüllung seiner Verpflichtungen zu drängen.

WashingtonUS-Präsident Donald Trump hat nach Angaben des Weißen Hauses keine Pläne, die Sanktionen gegen Russland zurückzufahren. Die US-Regierung bekenne sich zu den bestehenden Sanktionen und werde sie beibehalten, „bis Moskau seine Verpflichtungen zur Lösung der Krise in der Ukraine vollständig“ beherzige, sagte Sprecherin Sarah Huckabee Sanders am Donnerstag.

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Was Irak-Krieg oder NSA-Abhöraktionen nicht vermochten, hat Trump in wenigen Monaten geschafft: Die Kanzlerin distanziert sich von Amerika. Der Graben ist tief wie seit Jahrzehnten nicht – eine bedrohliche Entwicklung.

Die Trump-Regierung glaube, dass die derzeitigen Strafmaßnahmen das beste Werkzeug seien, um Russland zur Erfüllung seiner Verpflichtungen zu drängen, sagte die Regierungssprecherin weiter. Die USA und die EU haben die Sanktionen wegen der russischen Annexion der Krim und der Unterstützung prorussischer Separatisten in der Ostukraine verhängt.

Im Wahlkampf hatte Trump davon gesprochen, bessere Kontakte in den Kreml pflegen zu wollen. Die Beziehungen nach Russland sind aber auch unter seiner Regierung nicht wesentlich besser geworden.

Von

ap

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