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11.12.2014

08:07 Uhr

Ukrainekonflikt

Poroschenko fordert russische Soldaten zum Abzug auf

Glaubt man Russland, waren sie nie auf ukrainischem Gebiet – doch auch Beobachter wie die OECD haben festgestellt, dass russische Soldaten im Donbass kämpfen. Der ukrainische Präsident appelliert nun an sie.

Sein Appell wirkt ein wenig wohlfeil, da Beobachter davon ausgehen, dass ein dauerhafter Frieden in der Ostukraine vermutlich nicht schnell herbeizuführen sein wird: Der ukrainische Präsident Poroschenko. dpa

Sein Appell wirkt ein wenig wohlfeil, da Beobachter davon ausgehen, dass ein dauerhafter Frieden in der Ostukraine vermutlich nicht schnell herbeizuführen sein wird: Der ukrainische Präsident Poroschenko.

SydneyDer ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Russland zum Abzug seiner Truppen von ukrainischem Territorium aufgefordert. „Stellt bitte das Feuer ein. Lasst bitte die Geiseln frei. Zieht Eure Truppen bitte aus meinem Territorium zurück. Schließt bitte die Grenze“, sagte Poroschenko sagte am Donnerstag in Melbourne an die Adresse Moskaus gerichtet. „Ich verspreche, dass wenn Ihr die Grenze dichtmacht, dann haben wir innerhalb von ein, zwei, drei Wochen Frieden und Sicherheit in der Ukraine. Ganz einfach“. Poroschenko traf sich in Melbourne mit dem australischen Regierungschef Tony Abbott. Poroschenko bedankte sich bei Abbott für Australiens Unterstützung der Ukraine.

Moskau steht im Verdacht, Truppen zur Unterstützung der prorussischen Separatisten in das Konfliktgebiet in der Ostukraine zu schicken. Russland hat dies stets bestritten.

Von

dpa

Kommentare (18)

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Herr walter danielis

11.12.2014, 10:17 Uhr

werden die russische Soldaten auf Poroschenko hören? Wird man jemand der solche naive Ansagen macht in Moskau noch für voll nehmen. Wohl kaum.

Herr Walter Gerhartz

11.12.2014, 10:31 Uhr

Zur Besonnenheit von Merkel, kann man nur den außenpolitischen Berater von Helmut Kohl Horts Teltschik zitieren:

“Der frühere Kanzlerberater Horst Teltschik hat der Regierung von Angela Merkel (CDU) Planlosigkeit und Aggression im Umgang mit Russland und dessen Präsidenten vorgeworfen. “Ich frage mich bei der Kanzlerin immer, worüber sie mit Putin eigentlich spricht. Was bereden sie, wenn sie mit ihm telefoniert”, sagte Teltschik der ZEIT. “Hat sie einen Ansatzpunkt, um aus dem Konflikt herauszukommen? Und wie stellt sie sich die künftige Zusammenarbeit mit Russland vor?”

http://www.zeit.de/politik/2014-12/horst-teltschik-angela-merkel-russland-wladimir-putin

Merkel schlafwandelt gerade auf in den 3.WK und merkt es nicht einmal. Sie ist nicht besonnen sondern besinnungslos!

Herr Walter Gerhartz

11.12.2014, 10:43 Uhr

Prof. Dr.jur. Karl Albrecht Schachtschneider hat in seiner Arbeit: “Der Kampf um die Krim als Problem des Staats- und Völkerrechts” bereits im April 2014 dargelegt, warum die sogenannte Annektion KEIN Verstoß gegen das Volkerrecht ist. (http://www.wissensmanufaktur.net/krim-zeitfragen).

Unsere Regierung, allen voran die Politikerin Merkel, die in ihrer Jugend einmal Physik studiert hatte, plärrt repetierend falsches in die Öffentlichkeit hinaus, von dem sie ohnehin nichts versteht.
Ich empfehle ihr: “Oh Lord, please help me to keep my big mouth shut until I know what I am talking about !” im Arbeitszimmer aufzuhängen.
Jeder, der noch immer von “völkerrechtswidriger Annektion” faselt, sollte sich vorher! den Spruch vors Auge führen und am Morgen vor Verlassen der Haustür aufsagen!

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