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07.02.2017

07:37 Uhr

Umfrage

60 Prozent der Deutschen für Verbleib in der EU

Laut einer Umfrage würden zwei von drei Deutschen bei einer Volksabstimmung für den Verbleib in der Europäischen Union stimmen – 26 Prozent hingegen für einen Austritt. Deutschland zeigt damit noch die größte Zustimmung.

Im Vergleich zu anderen EU-Ländern wie Dänemark, Schweden und Finnland, gibt es in Deutschland noch die meisten Befürworter für einen Verbleib in der EU. dpa

EU-Mitgliedschaft

Im Vergleich zu anderen EU-Ländern wie Dänemark, Schweden und Finnland, gibt es in Deutschland noch die meisten Befürworter für einen Verbleib in der EU.

BrüsselRund zwei von drei Deutschen würden einer Umfrage zufolge bei einer Volksabstimmung für einen Verbleib in der Europäischen Union stimmen.

In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov mit 2075 Teilnehmern in ganz Deutschland gaben 60 Prozent der Befragten an, bei einem Referendum über die EU-Mitgliedschaft dafür stimmen zu wollen, in der Europäischen Union zu bleiben.

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26 Prozent der Befragten würden hingegen für einen Austritt votieren. Im Vergleich mit den EU-Ländern Dänemark, Schweden und Finnland, in denen ebenfalls Menschen nach ihrer Einstellung zur Europäischen Union befragt wurden, liegt damit die Zustimmung in Deutschland am höchsten. In Deutschland sind Volksabstimmungen auf Bundesebene rechtlich nicht vorgesehen.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Herr Michael Müller

07.02.2017, 10:17 Uhr

Das Umfrageergebnis würde ich als nicht repräsentativ einstufen! Die Aussagekräfte solcher Umfragen sind doch sehr zweifelhaft.

"In Deutschland sind Volksabstimmungen auf Bundesebene rechtlich nicht vorgesehen."

Das könnte man ändern wenn man es denn auch wollte! Da dies jedoch die allumfassende Macht der gewählten Politiker für die Legislaturperiode zumindest teilweise eingrenzen würde, will dies keine Partei ändern. Die Möglichkeit der Volksabstimmung würde eine wahre Demokratie bedeuten.

Hätte es zur Euro-Einführung eine Volksabstimmung gegeben, hätte sich Deutschland sehr viele Milliarden gespart. Ähnliches gilt für das "Fass ohne Boden" Griechenland, den ESM und vieles mehr.

Mit Volksabstimmungen würde dem Volk ein demokratisches Mittel in die Hand gelegt, falls die gewählten Politiker, wie so oft, nicht mehr die Interessen des Volkes vertreten.

Daher fordere ich eine Grundgesetzänderung, welche eine Volksabstimmung ermöglicht. Jetzt!

Herr Alessandro Grande

07.02.2017, 11:21 Uhr

Heisst nichts Anderes, als dass mindestens 60 Prozent der Deutschen Scheuklappen aufhaben respektive ihnen der Intellekt abhanden gekommen ist oder sie sich einfach nicht für den Blick über den Tellerrand interessieren. Denn Europa ist nichts Anderes als die Hochburg der Ineffizienzen und Uneinigkeiten und wird vermeintlich von einer selbsternannten Monarchin geführt wird, die nicht merkt, dass sie sich von allen separiert, jedoch unverändert alles zahlt. Wer dies gut findet und weiterführen will, ist nicht im Bilde!

Herr Old Harold

07.02.2017, 13:25 Uhr

Wenn die Frage lauten würde, "Sind Sie für einen Verbleib in der EU, wenn alle Trittbrettfahrer ausgeschlossen würden?", hätten wir in Deutschland eine Zustimmung von 85 %.

Trittbrettfahrer sind z.B. Polen, als größtes Netto-Nehmerland, die ständig gegen die EU und Deutschland stänkern, oder Griechen, die nur die Hand aufhalten und sich ansonsten die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, oder Estland, Litauen und Lettland, die sich von Rußland bedroht fühlen, gemeinsam jedoch nur 1.500 Soldaten unter Waffen halten, statt endlich eine allgemeine Wehrpflicht für Männer und Frauen einzuführen, oder...

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